Wie kann ich ein von PatitionMagic 7.0 als dynamisch gemeldetes Laufwerk in ein "normales" zurückverwandeln?
Danke!
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Wie kann ich ein von PatitionMagic 7.0 als dynamisch gemeldetes Laufwerk in ein "normales" zurückverwandeln?
Danke!
Hi !
Auf dieser Dynamischen Festplatte sind bestimmt noch Daten,
die Du gerne retten möchtest ??
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- Wenn ja, dann schau mal hier vorbei :
-> http://www.runtime.org/german/index.html
Das für dieses Szenario extrem hilfreiche Tool nennt sich 'GetDataBack' .
Mit der Trial-Version kann man sehen, ob bzw. welche Daten noch
vorhanden und von dem GetDataBack-Tool zurückgeholt werden können.
Die Datenrettung selber klappt nur, wenn man die kostenpflichtige
Vollversion benutzt und die zu rettenden Daten bzw. Partitionen auf
eine andere ans System angeschlossene Festplatte abspeichern läßt.
Aber wenigstens weißt Du nach der Überprüfung der HDD DYN mit der
Trial-Version von GDB, wie Du dran bist. Du kannst dann ja immer noch selber
entscheiden, wieviel Deine Daten Dir auch wert sind..
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- Wenn nein und keine kostbaren Daten auf der Dynmaischen Festplatte
enthalten sind, dann starte doch einfach die Datenträgerverwaltung,
lösche die Dynamische HDD und erstelle einen neuen Basisdatenträger..
cu Bavarius
Hallo, lieber Helfer,
recht herzlichen Dank für die schnelle Hilfe. Die Daten auf der Dynamischen Festplatte waren nicht wichtig und ich habe sie dank Deiner Hilfe in einen neuen Basisdatenträger umgewandelt und sie funktioniert auch.
Nochmals vielen Dank.
Kannst Du mir nochmala weiterhelfen? Ich baue zur Zeit für einen Freund einen PC um. Das Motherboard ist ein
ASUS A 7 V. Auf dem Board befinden sich insgesamt 5 Steckplätze:
- Primary Ultra ATA 100 IDE
- Secondary Ultra ATA IDE
diese beiden sind irgendwie nicht aktiviert. Die weiteren sind:
- Primary IDE
- Secondary IDE
diese funktionieren für die Laufwerke. Darunter ist dann noch der Steckplatz für das Diskettenlaufwerk. Dieser Steckplatz funktioniert auch nicht. Habe mehrer Diskettenlaufwerke ausprobiert, ohne Erfolg.
Was wäre zu tun, um alles zu aktivieren???
Für die Bemühungen vielen Dank im voraus.
Herzliche Grüße
Herbert
Hi !
Nun, ich bin zwar kein Experte für AMD-Mainboards, da ich aus gewissen
Gründen einfach die 'Intel'-ianischen Machwerke bevorzuge, aber ich kann
es trotzdem mal versuchen, Dir ein bisschen weiterzuhelfen...
Ich habe mir zu diesem Mainboard das Handbuch heruntergeladen und angesehen,
sprich also die typische RTFM -Aktion gemacht..,-)
-> ftp://ftp.mathematik.uni-marburg.de/pub/mirror/asus/mb/socka/kt133/a7v/a7v-101.pdf
Aha, ist ja interessant...
Du sagst :
>>> - Primary Ultra ATAbild 100 IDE
>>> - Secondary Ultra ATA IDE
>>> diese beiden sind irgendwie nicht aktiviert
Die bei Dir nicht aktivierten ATA-100- Schnittstellen werden von dem dortig
verbauten onBoard- Promise-IDE-Controller dargestellt. Diese Schnittstellen
müssen auch im Bios angeschaltet = bei 'Type' auf 'Auto' gesetzt werden, damit sie
angesprochen werden können. Die entsprechenden Einträge findet man beim Bios
im Main-Menue [ -> Handbuch, Seite 54 ff ]. Wenn diese Schnittstellen jetzt
funktionieren und davon gebootet werden soll, dann sollte man auch drauf achten,
daß im Advanced-Menue [ Seite 69 / 70 ] bei der PCI-Configuration der Eintrag
'onBoard ATA Device First' auf 'Yes' steht.
Dein zweites Problem ist das nicht funktionierende Diskettenlaufwerk.
Dafür gibt es eigentlich nur 3 Ursachen :
- Ist diese Schnittstelle ebenfalls im Bios aktiviert ??
Wenn nein, dann siehe Bios -> Main-Menue
- hat das Lämpchen vom Floppy quasi ein Dauerlicht ??
Wenn ja, dann ist das Kabel verkehrt herum angeschlossen ..
Aber mach Dir nichts draus, sowas ist mir früher auch schon mal passiert...,-))
-> http://www.heise.de/ct/faq/qna/floppy-led.shtml
- Sind die Kabel [ auch das Stromkabel vom Netzteil nicht vergessen ! ]
dagegen alle richtig herum angeschlossen, die Floppy-Schnittstelle im Bios
aktiviert und es kommt trotz der Verwendung von am anderen Rechner auf
ordnungsgemäße Funktion überprüften Diskettenlaufwerk zu keinem verwertbarem
Ergebnis, dann ist wohl der DiskettenLaufwerks-Controller auf dem Mainboard
im Eimer.
naja, und was macht man dann ?? Braucht man das Floppy wirklich noch ganz
dringend nötig ??
Wenn das Board noch ISA-Slots hätte, dan könnte man auch einen uralten 486er
schlachten und desen Schnittstellenkarte dafür weiterverweten, aber das A7V hat nur
PCi-Slots, also geht das nicht... man könnte sich zwar ein Floppy-Laufwerk mit
USB-Anschluss holen, aber sowas kostet gutes Geld, außerdem kann man AFAIK
davon nicht booten und/oder unter DOS ein Biosupdate machen..
Tja, da wäre es fast noch billiger, sich ein anderes gebrauchtes SockelA-Mainboard
von Ebay anzulachen, aber falls der Besitzer auf ein funktionierendes Floppy-Laufwerk
verzichten kann, dann kannst Du die Situation auch ganz einfach dabei belasen...
Viel Erfolg !! ;-))
cu Bavarius
Hi,
auch hier recht herzlichen Dank für die Mühe und die schnelle ausführliche Beantwortung. Habe mich sehr darüber gefreut!!! Das Floppy ist in Ordnung, die Lampe leuchtet nicht dauernd, das Kabel ist richtig angeschlossen und in den Bios ist das Floppy auch aktiviert. Wahrscheinlich ist dann wohl der Controller auf dem Bord tatsächlich im Eimer. Ist aber nicht so schlimm. Wichtiger sind mit die Schnittstellen für die Laufwerke. Werde morgen mal weiterprobieren nach Deiner Anleitung. Allerdings fahren wir morgen Abend für 1 Woche nach Sardinien in Urlaub. Falls ich es nicht schaffe, melde ich mich nach dem Urlaub nochmal um auch mitzuteilen, ob es geklappt hat.
Nochmals vielen Dank und bis bald.
Gruß
Herbert
Hi !
Ähmm, Du solltest Dir aber noch diese FAQs anschauen,
denn hier gest es speziell um die Problemchen zwischen
Asus A7V , den onboard-Promise ATA100 und den daran
angeschlossenen HDDs..
-> http://www.heise.de/ct/faq/hotline/00/22/08.shtml
-> http://www.heise.de/ct/faq/hotline/00/26/01.shtml
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Aber wenn Du meine ehrliche Meinung zum Thema
'onBoard-Promise am Asus A7V hören' willst :
- höchstwahrscheinlich werden die im A7V-System verbauten Festplatten aus
dem selben Zeitraum stammen wie das Mainboard, dann ist es eigentlich doch
piepschnurzegal, ob sie jetzt mit originalen ATA-66 des VIA-Chipsatzes oder dem
ATA-100-Protokoll des Promise angefahren werden. Die 'ollen HDDs'
aus dem Jahr 2000 konnten selbst noch nicht mal das das alte ATA-33-Protokoll
mit einer maximalen Datentransferrate von 33 MByte /sec richtig ausreizen...
- selbst wenn Du jetzt modernste, bezahlbare Festplatten verwendest,
so werden diese von der ATA-66 -Schnittstelle nur unwesentlich ausgebremst.
siehe auch :
-> http://www2.tomshardware.de/storage/20051224/samsung-spinpoint-t133-hd300-07.html
- derjenige PC-Schrauber, der diese Kiste zusammengestellt hat,
wird sich sicherlich schon was dabei gedacht haben, diesen
OnBoard-ATA100-Promise-Controller lieber nicht zu verwenden,
auch wenn das der schnellere/bessere /schönere Standard ist.
- daher lass den onboard-Promise einfach einen Promise sein und
plage Dich nicht damit herum, denn wenns blöd läuft, wird dieses
Viech Dir noch jede Menge Arbeit und Beschäftigung einbringen,
ohne daß ein spürbarer Performancevorteil dabei herauskommt...
- wie gesagt, das war nur meine persönliche Meinung, der man
nicht unbedingt folgen muß. Falls dagegen wegen einer Aufrüstung
diese beiden onBoard-Promise-IDE-Schnittstellen benötigt werden,
dann kannst Du meine Empfehlung im Sinne von 'einfach alles so
belassen wie es ist' getrost ignorieren...
Alles klar ?? ;-))
cu Bavarius