Der Sinn meines Kommentars? Wir haben es hier dauernd mit Katastrophenmeldungen zu tun. Und Du steuerst geradewegs auf eine Katastrophe zu. Naja, vielleicht hast Du ja bei den ersten Malen Glück?
Unverzichtbare Vorsichtsmaßnahmen:
Bei PartitionMagic musst Du die neueste Version haben und ev. brauchst Du mal den Support, dann ist ne legale Version von Nutzen, nicht wahr(?), Du musst vorher defragmentieren, Du solltest die komplizierteren Vorgänge meiden, wie Partitionen zusammenlegen. Mit einem Stromausfall kannst Du immer Pech haben.
Wenn WinXP fehlerhaft runterfährt, kann PartitionMagic fehlerhaft arbeiten und die Daten versauen. Es ist sicherer die DOS-Notfalldisketten zu erstellen und von diesen zu arbeiten. Es ist eine ausführliche deutsche Bedienungsanleitung dabei, auf PDF.
Festplatte ausbauen ist sicherer, wenn man ein neues Windows einrichtet, Windows ist unkalkulierbar bei den Festplattenbuchstaben, auch wenn der Irrtum eher beim Anwender liegt. Da ist PartitionMagic nützlich, wegen der bildlichen Darstellung der Festplattenbelegung, die Du ja unter der WinXP-DOS-Installationsroutine nicht hast und auch die Datenträgerverwaltung hat mir schon Mist angezeigt. PartitionMagic wird irgendwann auch mal schiefgehen, also brauchst Du ein Backup und bei den heutigen Datenmengen geht eigentlich nur Backup auf Festplatte mit schneller Backup-Software. Und wenn Du die Daten schon rüberspielst, z.B. mit DriveImage, dann kannst Du auch die erste Platte neu einrichten, so wie Du sie brauchst. Dann ist PartitionMagic weitgehend überflüssig.
Die ältere freie Version von PartitionMagic (ich glaube das war zuletzt Version 6) kannst Du zum Einrichten der Festplatte nehmen (Partitionen aktiv setzen usw.), aber Du solltest damit nicht die Größe von Partitionen ändern oder kompliziertere Aktionen durchführen. Ein ältere freie Version von DriveImage (5) kopiert im genial einfachen DOS-Modus "Von Datenträger zu Datenträger" (Notfalldisketten erstellen) nur ganze Partitionen in exakt gleich große Partitionen.
Ich glaube bei großen Festplatten (160 GB) macht PartitionMagic gelegentlich Bruch. Insbesondere die DOS-Version dürfte keine Plattentreiber für 48-Bit-Addressierung haben.
PartitionMagic kann stundenlang wirken und darf nicht unterbrochen werden. Es ist oft viel schneller Partitionen passend zu erstellen auf einer zweiten Festplatte und mit DriveImage die Daten rüber zu spielen. Selbst wenn die Daten wieder zurückgespielt werden müssen ist es schneller.
Mit den obigen Vorsichtsmaßnahmen ist PartitionMagic (aktuelle Version) eigentlich sehr sicher, aber nie 100%. PartitionMagic hat auch einige Vorteile gegenüber anderen Partitionierern. Etwa leistet es die Anpassung von Pfadangaben in der Registry, falls sich mal die Laufwerksbuchstaben ändern (Paritionen verstecken, Festplatten tauschen).