Genau diese Platte hatte ich mir letztes Wochenende mal testweise bei mir eingebaut. War von einem Kumpel, der damit Probleme hatte (die, wie sich später herausstellte, nichts mit der Platte an sich zu tun hatten, sondern mit dem darauf instalierten, verkorksten Windows 98 System).
Tilo hat schon recht, diese Platte läuft nur mit UDMA-2 - und zwar unabhängig davon, ob ich sie an einem IDE-Bus allein oder mit einer anderen Platte (Seagate, 80 GB => UDMA-5) laufen lasse. Nun, da mein CD-Brenner und mein DVD-Laufwerk naturgemäß auch nur mit UDMA-2 laufen, diese aber die schnelleren Festplatten am gleichen(!) IDE-Strang nicht ausbremsen - warum sollte es eine Festplatte so etwas tun?
Um ganz sicher zu gehen, mach es so wie Chris gesagt hat: Probiere es einfach aus. Kopiere eine möglichst große Datei (z.B. Audio/Video - oder besser gleich einen ganzen Ordner!) von der Maxtor auf die Samsung-Platte und wieder zurück. Hänge die alte Quantum-Platte ab und wiederhole das Experiment. Nimm die Zeiten mit der Stoppuhr und vergleiche sie; wenn du keinen großen Unterschied feststellen kannst, ist die alte Fireball kein Bremsklotz.
Dass es mit dem Booten etwas länger dauert, erscheint mir dagegen normal - das BIOS muss ja erstmal alle Geräte abchecken, die angeschlossen sind. Dass eine betagte Quantumplatte hier für eine Verzögerung sorgt, überrascht mich wenig. Das heißt aber nicht, dass sie im unbenutzten Zustand unter Windows die Performance runterzieht.
CU
Olaf