Hallo Leutz!
Ich suche für einen privaten Server ATA-Festplatten (UDMA100) für den dauerlauf. Aus kostengründen kommen keine SCSI-Platten in frage.
Leider gibt es nirgends Tests die die haltbarkeit von Festplatten zeigen o.ä.
Meine momentane Entscheidung würde zur Seagate ST3120026A fallen.
Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Vielen Dank im Voraus
Hardy
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.611 Themen, 110.810 Beiträge
bei heutigen ide platten dürfte 24/7 kein problem mehr sein, trotzdem auf eine ordentliche und sorgfältige datensicherung achten.
ich bevorzuge im moment maxtor, das ist aber eher geschmackssache.
;-)
Hmm.danke erstmal für die schnelle Antwort!
Die Frage ist dabei halt auch wie stark sich die Hersteller unterscheiden. Seagate bleibt meiner Erfahrung nach sehr kühl, leise und unauffällig. WD-Platten hingegen sind eher laut (besonders nach längerer Zeit) und werden sehr warm, sind aber evtl. etwas schneller.
Vordergründig für mich ist allerdings eher die Wärmeentwicklung (daraus folgere ich auch ein wenig die haltbarkeit), die Geräuschentwicklung ebenfalls. Zweitrangig ist dann eher die max.Übertragungsrate. Der Server dient u.a. als Netzwerk-Massenspeicher.
Wichtige Daten werden dabei im RAID1 Verbund gesichert.
Wer hat damit bis jetzt erfahrungen sammeln können?
in servern gilt erhöhte sorgfalt auch beim kühlen. das gilt insbesondere für die festplatten.
raid ist zwar nicht schlecht, ersetzt kein backup, sondern ergänzt es.
;-)
Hi SyncSpeed,
vielleicht findest du auf den Herstellerseiten Datenblätter mit Angaben zu
"MTBF"-Zeiten (Mean Time Between Failure).
"Tests" der Fachpresse sind mit Vorsicht zu genießen: Bsp. IBM DTLA-Serie, die wurden lange Zeit mit hervorragenden Testurteilen bedacht - bis es auffällig viele Ausfälle gab hatte sich niemand die geringen MTBA-Zeiten etc. angesehen.
@garftermy
"(...) dürfte 24/7 kein problem mehr sein, (...)
Das hoffe ich auch - 24 Stunden sieben Tage lang sollte gehen :-O
"ich bevorzuge im moment maxtor, das ist aber eher geschmackssache."
Warum bevorzugst du Maxtor? Gefällt dir das Logo besser? *SCNR*
FAKTEN!
Gruß
Maxx Stone
@maxx
in einigen kleineren servern bei kleineren kunden laufen w2kserver mit maxtor in raid5. leise, stabil und bisher hatten wir dort keine (NULL) ausfälle.
der maxtor support war, wenn mal mit einer platte aus´m client was war, kompetent, erreichbar und der austausch war vorab und schnell.
;-)
Hi garfter,
(immer diese willkürliche Abkürzerei :-))
NULL Ausfälle nach 24h*7 oder nach 24h*7*365*x? //x > 2?
Eine Platte oder 100 Platten, oder 1 Mio?
Nein, im ernst, ich geb auf. Ich frag dich nie mehr nach KONKRETEN Zahlen.
:-)
Gruß
Maxx Stone
@maxx
du erwartest doch nicht im ernst, das ich extra für dich eine statistik führe die allen regeln der kunst entspricht - oder?
woll´n ma mal nicht übertreiben.
;-)
Hallöle nochmal hier an die Herren,
ich denke meine Frage und auch die Antworten sollten sich auf einen DAUERLAUF beziehen, d.h. die Platten bleiben NIE stehen! Ein Serversystem das rund um die Uhr läuft.
Normalerweise geben Hersteller an, das man dazu ausschliesslich SCSI-Platten benutzen sollte. Hersteller, die allerdings keine SCSI-Platten Herstellen sagen dagegen, dass IDE-Platten (ATA) das genauso gut können.
Seagate schrieb mir einmal, das ihre Platten 600.000 Stunden halten sollen. Dies wären einige Jahre.
Es kommt natürlich immer auf die Umgebung, Plege und wohl auch ein wenig Glück an!
Vibrationsgeschützt und gut gekühlt in einem speziellen Käfig hinter Lüftern in einem Servergehäuse sollten die neuen Platten bei mir zum Einsatz kommen.
Mein jetztiges Augemnerk liegt bei der Seagate ST3120026A (120 GB / 8MB cache, 7200 UPM). Davon 2 im Raid 1 verbund wo sichere Daten lagern.
Desweiteren 2 Samsung (160GB / 2 MB cache / 5400UPM) für Datenarchif (FTP).
Deshalb war meine Frage ob evtl. jemand genauere und Objektivere Erkenntnisse zu ATA-Festplatten hat bezüglich Dauerlauf.
Hoffe es gibt noch genauere Angaben!
Gruss Hardy ;-)
@syncspeed
du hast mit scsi sicher etwas recht.
mittlerweile spricht im "kleineren" umfeld nichts mehr gegen ide/sata. die laufwerksqualität ist so hoch geworden, das man da kaum noch unterschiede zu scsi sehen kann.
im absolut professionellen bereich beleibt es bei scsi, dort spielen kosten aber auch keine wirkliche rolle.
fazit?
nimm die von dir geplanten hd´s, achte auf eine vernünftige kühlung und auf ordentlich konfiguriertes backup.
;-)
Hi SyncSpeed,
"MTBA-Zeiten etc."
Das "etc." bezieht sich auf weitere Angaben der Hersteller. Ich kann nur an die alte IBM-Kiste erinnern. In irgendwelchen Datenblätter fand sich seinerzeit, neben der MTBA-Zeit auch ein Hinweis dass die Platten NICHT ununterbrochen laufen sollten, bzw. unter welchen Rahmenbedingungen (max. xy? Stunden ohne Unterbrechung) die genannten MTBA-Zeiten gelten.
Leider bin ICH diesbezüglich auf Nickles.de persönlich nicht wirklich schlauer geworden, obwohl es hier auch schon Diskussionen gab ob IDE-Platten auch senkrecht verbaut werden dürfen :-)
Sorry wenn ich dir nicht anders helfen kann.
Gruß
Maxx Stone
etwas, was ibm für eigene platten vor (edv) langer zeit publizierte, gilt nicht automatisch für alle anderen hersteller.
da sind wir uns einig - oder?
Hi garftermy,
da sind wir uns einig. Habe ich etwas anderes behauptet? Aber was für diverse IBM-Platten gilt, muss bei anderen HDDs nicht ZWANGSLÄUFIG komplett anders sein. Sind wir uns auch hier einig?
Was für alle Festplattenhersteller gilt: Physik, Kostendruck, Sie dokumentieren die Fähigkeiten/Eigenschaften ihrer Produkte, ...
Und ich erwarte eigentlich auch das die Hersteller entsprechende Datenblätter (Statistik MTBF und Geräusch) nach "allen regeln der kunst" publizieren. ;-)
Gruß
Maxx Stone
...wir sind uns einig - wenn auch nicht ganz 100%ig...
fakt ist - platten gehen kaputt, früher oder später. darum sollte man losgelöst von alles möglichen festplatten an ein ordentliches backup denken und vorsichtshalber die rechnungen der platten nicht voreilig entsorgen.
;-)
