Habe bei Ebay o.g. HD ersteigert und muß jetzt feststellen, dass sie mit einem Passwort versehen ist. Selbst IBM-eigene Tools geben diesen \'Fehler\' aus. Da die HD als \'evtl. defekt\' verkauft wurde, kann ich sie auch nicht zurückgeben!!
Hat jemand einen Tip????
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.610 Themen, 110.775 Beiträge
Hi,
ich kann mir nicht vorstellen, wie man eine Festplatte mit einem Passwort versehen können soll. Am besten, Du versuchst mal mit 'killmbr' die Platte in einen jungfräulichen Zustand zu versetzen. Download hier:
http://www.heise.de/ct/ftp/ctsi.shtml
cu
Dr. Hook
Es gibt Tools, die die die Festplatte mit 1024 Bit verschlüsseln und zwar nach Installation des Betriessystems und vor Aufspielen der Anwenderprogramme.An die Daten der Festplatte kommst Du physikalisch nicht mehr ran,weil vorher das Passwort abgefragt wird.
Sonst könnte ja jeder kommen.Dieses Tool wird besonders eingesetzt bei "empfindlichen" Geräten wie einem Laptop mit wechselbarer Festplatte.Auch der Hersteller hat keine Chance da ranzukommen.
Nur soviel zur Info !!!!!!!!!
Hi Conqueror,
das ist soweit schon klar. Es geht ja auch nicht darum, an irgendwelche Daten auf der Platte heranzukommen. Die FP soll lediglich platt gemacht werden, damit sie wieder neu eingerichtet werden kann. Ich denke, es müßte doch wohl möglich sein, bei Inkaufnahme eines vollständigen Datenverlustes die Platte wieder verwendbar zu machen. Ansonsten wäre das ein schlechtes Sicherungsprogramm, wenn der Verlust des Passwortes gleichbedeutend mit der Verschrottung der Festplatte wäre. - Oder, was meinst Du?
cu
Dr. Hook
Zuerst: auch mir ist kein Passwort-schutz bekannt bei HDDs.
Aber:
Lade dir bei IBM mal ein LowLevel Formatier-Tool runter und lass die Platte LowLevel formatieren. Falls das klappt läuft die Platte hinterher oder du kannst sie wohl wegschmeissen.
Wenn LowLevel Format abbricht würd ich sie auch wegwerfen...nbzw. an IBM senden (bei Garantie)
Ergänzung: Diese Passwortfunktion ist seit der ATA-Spetifikation 3 auf dem Controller der HD integriert. Ein Low Level sowie jeder andere Zugriff, wird sofort abgewiesen.
Hi,
über diesen Securance-Mode habe ich hier noch was gefunden:
http://www.haffapartner.de/kunden/sea/TPSEA/tpsea07.htm
Nach wie vor bin ich der Ansicht, daß wenn es zwar nicht möglich sein sollte auf die Daten der Platte zuzugreifen (Russische, polnische und rumänische Cracker ausgenommen *g*), es aber machbar sein müßte unter DOS den MBR zu löschen. Hast Du das killmbr Programm überhaupt versucht? Selbst wenn durch den Sicherheitsmodus verhindert wird an die Daten ranzukommen, - zerstören müssten sie sich lassen.
cu
Dr. Hook
Hallo
habe 'KILLMBR' ausgeführt. Bei meiner 'freien' Festplatte war der Erfolg erwartungsgemäß, die IBM-Hd wies jedoch jeglichen Zugriff ab.
Verzweiflung!!!!!!!!!!!!
Gruß JürgenP
Hi,
noch ist nicht aller Tage Abend.
Dieser Security-Modus wird afaik über das Bios aktiviert. Versuche da mal etwas zu finden und ggfs. zu deaktivieren.
Wenn Du noch einen älteren Rechner hast, der noch nicht über ATA-3 verfügt, ließe sich damit vielleicht ein Löschzugriff erreichen.
Noch eine Möglichkeit: Manchmal die letzte Rettung: UNIX! (Linux)
Wenn es gelingt, die Platte in einem Linux-System "darunter zu mounten", und dann zu löschen. Unter HP-UX ging das mit 'mediainit'.
Wie der entsprechende Linux-Befehl heißt, weiß ich momentan nicht. So haben wir das (mit unseren eigenen Platten) immer gemacht, wenn mal ein Superuser-Passwort verloren gegangen war.
Zur Not auf dem Linux-Brett einen Thread starten.
Als (vorerst) letzte Möglichkeit bliebe noch, an:
Seagate@haffapartner.de
eim Mail zu schicken und die Situation zu schildern. Betone dabei, daß es nur um das totale Löschen der Platte geht, und nicht etwa um Daten zu stibitzen.
Viel Glück
Dr. Hook
Weitere Neuigkeiten:
Habe bei IBM eine 'Programmieranleitung, Beschreibung' der HD gefunden (djsa_sp40(1).pdf. Die Passwortabfrage findet wirklich auf dem Controller statt. M.e. müßte man durch Portprogrammierung der HD die Funktionen manipulieren bzw. ein- ausschalten können. Desweiteren wird es im Bios von IBM-Notebooks diese erforderlichen Unterfunktionen geben!?
Hi,
ich weiß nicht so recht, ob sich das lohnt, so tief in die Geschichte einsteigen zu wollen. Wie willst Du das bewerkstelligen? Ohne tiefere Kenntnisse dieser speziellen Controllerfunktion wird das schwerlich gelingen. Wenn das so einfach ginge, dann wäre die Schutzfunktion nur eine Farce. Außerdem würden vermutlich fundierte Programmierkenntnisse in C oder gar Assembler erforderlich sein. Ganz abgesehen vom Zeitaufwand der erforderlich wäre.
Unterfunktionen im Bios von IBM-Notebooks bezüglich der Anwendung des Security Modus halte ich für sehr wahrscheinlich. IBM hat ebenso wie Hewlett-Packard oder auch Compaq stets sein eigenes Süppchen in puncto Bios gekocht.
Plädieren würde ich deshalb nach wie vor für die Unix-Lösung oder zumindest mal für das Einholen von Infos bei der erwähnten Email-Adresse.
cu
Dr. Hook
