Jaja, ich weiß paßt voll hier. Ein kleines Malör.
Wollte soebend meinen Akkuschrauber Laden ,Quasi No-Name Produkt, keine Herstellereite im Netz.
Dummerweise habe ich zwei Netzteile aus der Schublade gezogen, beide passen ans Ladegerät.
Jetzt weiß ich nicht welches das richtige ist.
Ein paar Daten:
Schrauberspannung (Also der Akku): 16.8V NI-CD
Netzteil 1: 18V 950 mah
Netzteil 2: 20V 400 mah
Jemand von euch ne Ahnung welches ich nehmen könnte? Oder evtl gar keins?
Allgemeines 22.058 Themen, 149.884 Beiträge
Check mal Deine anderen Akkugeräte (Bedienungsanleitungen), ob Du nach dem Ausschluss- und Plausi-Verfahren der Sache näherkommen kannst.
Häufig werden in den technischen Daten-Listen hier sehr genaue Angaben über die Ladegeräte gemacht.
Hm, das ist auch ein Problem. In besagter Schublade waren alle möglichen Netzteile die irgendwann mal übriggeblieben sind. Sind nicht zuzuordnen. Es wären ja auch mehr Netzteile, aber die schliessen sich alle aus wegen dem nicht passenden Stecker. Sonst habe ich so keine weiteren Akku Geräte. Bedienungsanleitung ist leider auch nicht mehr da.
Aus meiner Lehre weiß ich ja, das ein Akku mit höherer Spannung geladen wird wie er eigentlich hat. (sollte man als Modellflieger erst recht wissen) Aber ich will das Teil auch nicht kapputt machen durch Testen......
Ich habe etliche von den Dingern, auch ein 16,8 Volt-Schrauber.
Das Netzteil hat 21 Volt und 400 mA.
Also müsste es dein Netzteil Nr.2 sein.
Gruß
luttyy
Normaler Weise bezieht sich die Spannungsangabe am Schrauber auf Nickel-Cadmium-Akkus. Die werden mit 1,2 Volt angegeben. 16,8 Volt wären dann 14 Akkus in Serienschaltung. Zum Laden brauchen die zumindest so 1,45 Volt pro Zelle. Also 14 x 1,45 Volt = 20,3 Volt. Vermutlich sind Deine Ladegeräte aber nicht spannungsstabilisiert und geben im Leerlauf eine wesentlich (!) höhere Spannung ab.
Der Ladestrom sollte bei fehlender Regelung so 10% vom Wert des Akkuvolumens haben. Das zweite Ladegerät passst also zu Akkus mit 4 Amperestunden (= 4000 mAH). Ein neuwertiger völlig leerer Akku müsste 14 Stunden gelanden werden (sozusagen mit 140%).
Der Tilo hat wirklich Ahnung! (Darf man ja mal sagen)
Mein Top-Schrauber (Bosch-Blau) 18 Volt, 2,6Ah, stabilisiertes und automatisches Regelungs-Ladegrät, bläst mit 5 A Ladestrom und braucht 30 Minuten pro Akku. Allerdings wiegt das Teil (Schrauber mit Akku) kompl. 2,6 Kg, liegt aber sehr ausgewogen in der Hand!
Gruß
luttyy
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
Hm, ich denk das hilft mir erstmal weiter, ich werds mit dem Teil 2 versuchen.
Nochwas, auf dem Ladegerät selbst, steht Ladezeit 5-7 Stunden. Und ich erinnere mich noch an den Hinweis im Handbuch das ich mal besaß, dort stand man solle nicht umbedingt über diese Zeit hinaus den Akku laden.....vielleicht sagt das ja noch was aus.......
Das ist schon in Ordnung so.
Stell dir den Wecker.....:))
Gruß
luttyy
Jein. Wenn der Lader eine Endabschaltung hat , können die Akkus theoretisch ewig am bzw. im Ladegerät verbleiben. Am besten noch mit einer Erhaltungsfunktion: sinkt die Akku-Kapazität unter eine bestimmte Grenze, springt der Lader automatisch wieder an.
So eine Erhaltungsschaltung ist für NiCd nicht unbedingt von extremer Wichtigkeit, sie ist bei seltener benutzen Akkus aber sehr nützlich, weil sie dafür sorgt, daß sie stets voll sind. Im Gegensatz zu NiMH: da ist sowas von existenzieller Bedeutung! NiMH-Akkus entladen sich selbst derart schnell, daß man schon 2, 3 Tage später diese Akkus schon wieder "leer" nennen darf.
Alles total richtig, dürfte aber bei "NoNames" kaum vorhanden sein....:)
luttyy
...und deswegen auch so billig...
Wenn sich Firmen bei z.B. Fernsehern für 500 Teuros um 30 Cent für einen echten Netz-Aus-Schalter drücken, wie wird es dann wohl erst sein, wenn das ganze Gerät nur ein paar Teuros kostet????
5-7 Std.? - Das gilt für ein Ladegerät, dass mit ca. 20% der Akkukapazität lädt. Wenn der Akku voll ist wird er warm. Mehr als 40°C darf er nicht bekommen...und man stellt ihn schon bei geringer Erwärmung aus, denn Erwärmung bedeutet Verschleiß. Große Erwärmung bedeutet Akkukurzschluss.
Bei höheren Ladeströmen - also einem Vielfachen von 10% - verbessert sich der Ladewirkungsgrad und die Zeiten verkürzen gegenüber dem 140%-Zeitansatz.
Das passt auf Luttys Beschreibung. Beispiel:
Bei 2,5 Ampere realem Ladestrom beispielsweise, würde ein 2,5 Amperstunden-Akku in wenig mehr als einer Stunde geladen, d.h. der 140% Zeitansatz gilt dann nicht mehr.
Außerdem sollen Hochstrom-belastete Akkus möglichst mit Hochstrom geladen werden. Bei Billiggeräten scheitert die dafür notwendige Auslegung des Ladegerätes aber am Preis.
Alles wunderbar,
aber leider musste ich bei diesen billigen Dingern feststellen, da sie ja Kohleläufer sind, das sich die Kohlen nicht wechseln ließen (oder nur mit größtem Aufwand) und ich mich somit zu einem Profigerät entschlossen hatte, wo die Kohlen sich von aussen wechsel lassen.
Natürlich, wer wenig schraubt braucht sowas nicht, schmeißt das Teil weg und käuft sich, beim Praktiker oder wo auch immer, für ein paar € was neues :))
Gruß
luttyy
So, jetzt sind 7 Stunden um, und der Akku hat sich erwärmt. Habe zwar kein Thermometer, aber besonders warm isser nicht, eher handwarm.
Spannung liegt unbelastet bei 19,27 V. Also war es das richtige Ladegerät und wie können das ganze abhaken. Vielen Dank für eure Mithilfe.
Na denn....:)
luttyy
Wenn Du das Ladegerät abklemmst und sofort die Spannung misst, also nicht etliche Minuten wartest, dann sollte die Spannung so ungefähr bei 1,40 Volt liegen, zumindest. Also 14 x 1,40 = 19,6
Sagen wir mal ruhig bei so bei 20 Volt. Aber das kommt eben sehr auf die Wartezeit an.
egal was du machst, achte bei beiden NTs auf die Polung!
falls du die falsche Polung am NT erwischst, hat dein Akku ausgesorgt.
Jo, das habe ich beachtet. Danke trotzdem für den Hinweis.
