Hallo zusammen!
So manche ehrliche Haut verwendet in Internetforen wie hier als Nickname den realen Vor- und Zunamen... und könnte bei der Jobsuche eine böse Überraschung erleben. Dann nämlich, wenn der Personalentscheider auf die glorreiche Idee kommt, die Namen der Bewerber mit der Suchmaschine seiner Wahl auf etwaige Verfehlungen im Netz hin abzuklopfen.
Wenn sich einer bei Microsoft bewirbt und hier unter seinem echten Namen kräftig über die Redmonder abgeledert hat, macht das nicht so einen schlanken Fuß... oder wer sich bei politischen Themen allzu arbeitnehmerfreundlich ausgelassen hat - das dürfte so ziemlich jeder Firma unangenehm aufstoßen.
Jedoch! es gibt noch Hoffnung - "Reputation Defender" biegt alles wieder hin, zumindest in den USA. Alles weitere in diesem Artikel: http://macnews.de/news/94828.html
FYI / FYE
Olaf
Allgemeines 22.058 Themen, 149.884 Beiträge
Stimmt!
Da hatte einer ein Bild von sich im "Suff" reingestellt und hatte richtige Probleme, seinen Job zu bekommen.....
Gruß
luttyy
@luttyy - Zwei Seelen, ein Gedanke, Du denkst hier sicher noch an das berühmt berüchtigte Video im Netz namens "Besoffen im Bundestag", hab´s nicht mehr finden können, aber das MP3 File ist nach wie vor hörenswert...
MP3 Download...
Fazit: Nicht immer hemmt "Suff", auf der Karriere-Leiter sogar letztlich noch in Kanzlernähe rücken zu können ..., und dem Bürger draußen im Lande die absolute und von "Diäten-Erhöhung" angepowerte Live Show bieten zu können (...an dieser Stelle einen lieben Gruß an NÖRGLER...).
Gruß Bimex1
Wobei dies bei "Allerweltsnamen" eher ein geringeres Problem sein dürfte. Wenn ich meinen Realnamen bei Google eingebe, erhalte ich jede Menge Treffer, die sich wohl auf ein Gay-Movie beziehen, weil einer der Protagonisten dort denselben Namen hatte. Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, dass dies ein autobiografisches Werk von mir sein könnte :-).
LOL
Ich habe in der letzten CHIP ein Interview mit "mir" gefunden, aber irgend so ein Trottel von Redakteur hat doch da glatt ein falsches Foto veröffentlicht ;-)
Gruß
Jürgen
Dann solltest du dich im Fall eines Jobwechsels aber - rein vorbeugend - von diesem Gay-Movie distanzieren :-))
Greetz
Olaf
:-D
Wenn ich meinen echten Namen eingebe listet Google nur Verwandte - Schwein gehabt!
Hoffentlich kennt mein Personalchef meinen Nickname nicht ;-)
Und mit wem man da alles verwechselt wird, echt scheußlich wenn ein Namensvetter Mist baut.
So wie ich es lese, repariert die Firma nichts, sie berichtet nur.
Aber wenn Google mal auf Abwege gelangt, könnten sie gegen Cash ja ne Reihe Suchergebnisse unter den Tisch fallen lassen. Wissen ist Macht...und Geld. Google weiß viel, es hart nur noch der Auswertung und Vermarktung. Und - obiges Beispiel - man müsste nicht nur für seine Schandtaten zahlen, sondern ev. auch für die Schandtaten anderer Leute oder für das, was einige Schmierfinken ins Netz schreiben, vielleicht unidentifizierbar aus dem Urlaub in einer Banenrepublik. Eine weiße Weste...ist dann eben eine Frage des finaziellen Einsatzes. Die Editkriege bei Wikipedia waren nur ein Vorbeben.
Damn, man findet Mein Nickles-Profil und meine Site -komischerweise die, die seit 1 Woche off is, obwohl Google mich nie aufgenommen hatte >.
Naja, Allerweltsname halt :-)
Ein Arbeitgeber kann sich aber nicht auf diese Inhalt beziehen, da es keinen rechtlichen Nachweis gibt. Die namen doppeln sich, da kanns 100er geben, man muss es nich sein. WÜrde das nicht als Grnd ansehn, un wenn ein Chef echt so dumm is, und ohne wirklichen Beweis jeden scheiß glaubt, dann sollte er sich ma an Kopp fassen: Sein name steht ebstimmt bei der nächsten Gay-Site ;)
> Ein Arbeitgeber kann sich aber nicht auf diese Inhalt beziehen, da es keinen rechtlichen Nachweis gibt.
Das braucht er doch gar nicht! Es reicht doch der bloße Verdacht, dass er es gewesen sein könnte - wupp, schon hat der Bewerber seine Mappe zurück. Und das würde er noch nicht einmal merken. Ist doch heutzutage völlig normal, dass man 500 Bewerbungen schreibt und 500 mal kommentarlos seine Mappe zurückbekommt.
CU
Olaf
puh - glück gehabt
als ich grad mal nach meinem name gegoolt habe, war gleich der zweite treffer ein bericht über eine ehrung meinerseits bei der abiturfeier - das kommt garantiert besser als ein foto ausm suff ;)
gute nacht zusammen
mfg, Hühnerschregga
Abiturfeier Hühnerschregga?
Ja, aber weil Du es jetzt hier gepostet hast, wissen es alle Deine Neider... . Sie wissen, dass da noch ein Feld unbearbeitet verblieben ist, also fröhlich in die Hände gespuckt!
ja, abiturfeier
mache grad zivi und komme frisch aus münchen von einem BMW-Assessment-Center. Hat leider nicht geklappt :(
Jetzt gehts nächste woche nach Ingolstadt
mfg, Hühnerschregga
Wer bewirbt sich denn bei Microsoft???;-)
THX Ultra II
Alle großen Unternehmen bekommen Hunderte und Aberhunderte von Bewerbungen, da wird gerade Microsoft keine Ausnahme machen. Ganz im Gegenteil: 'HADU' hat hier mal einen Link gepostet, aus dem hervorgeht, dass Microsoft laut einer Mitarbeiter-Zufriedenheits-Befragung der beliebteste IT-Arbeitgeber ist, und das in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren... was von solchen Untersuchungen zu halten ist, wie seriös die sind, k.A. ...bin da immer etwas skeptisch.
CU
Olaf
Hi , es ist schon intressant auf wievielen Schulen ich , laut Stayfriends-> Google, zur gleichen Zeit war he he ....
Das habe ich mir auch gerade angeschaut - nicht schlecht... als es Stayfriends noch nicht gab, war mein Name im Internet weit weniger vertreten. Kann mich noch dunkel erinnern, dass es einen gleichnamigen Sportler gibt... und einer, ein einziger Eintrag bezog sich tatsächlich auf meine Person - da musste man aber schon lange suchen :-)
CU
Olaf
scheisse, das IST mein bürgerlicher name *lol*
Saufgelage, schlechte Verhaltensweisen, oder ein mieser Charkter sind in amerikanischen Unternehmen kein Makel, denn sonst müßten wohl 90% der amerikanischen Manager auf die Straße gesetzt werden. Ein Makel wären aber gewerkschaftsnahe oder linke Beiträge, die zur sofortigen Ablehnung führen würden, sofern der Personalchef auf die Idee kommt, Suchmaschine und Co. zu nutzen.
Ich kann jeden, der noch im Arbeitsleben steht, nur davor warnen, mit seinem Klarnamen Beiträge dieser Art im Internet zu verbreiten.
Ich denke, viel "wirkungsvoller" als die Suche im Web (welcher Personalentscheider hat schon Zeit, mehrere hundert Bewerber auf diese Art und Weise abzuklopfen) ist - soweit es Absagen angeht - die Verwendung einer phantasievollen eMail-Adresse! Ich denke, die professionellste Online-Bewerbung ist für die Katz, wenn die Kontaktadresse "partyhengst@gmx.de" oder ähnlich lautet. :-)
Aber es ist sind auch andere Kriterien!
Gebe ich meinen richtigen Namen ein, kommt an erster Stelle meine Mini-Hompage, da mein Name im Impressum steht, sonst würde ich damit nichts verdienen:))
Gruß
luttyy
Man sucht ja nicht das Netz nach allen Bewerbern ab, sondern nach jenen letzten 2 oder 3, zwischen denen man sich dann entscheidet. Zudem suchen Arbeitgeber bereits im Netz nach Hinweisen, wenn Mitarbeiter in der Firma gewerkschaftlich oder gewerksnah aktiv werden. Dafür stellen Firmen sogar Anwälte, Privatdetektive und sogn. Union Buster an.
Datenschüzter warnen seit Jahren vor den Gefahren des Internets und des zu laschen Gebrauchs mit den eigenen Daten, die viel zu sehr verharmlost werden.
Dem kann ich mich nur anschließen. Die Masse der Bewerbungen wird ja schon beim ersten Durchlauf aussortiert. Selbst wenn 10 Leute zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, könnte man der Personalentscheider vorher kurz in der Suchmaschine seiner Wahl den Namen in Anführungszeichen eingeben Das kostet zwar etwas Zeit - aber wenn er auf diesem Wege die Zahl der Vorstellungsgespräche auch nur um ein einziges reduzieren kann, hat es sich bereits gelohnt.
Ich frage mich nur, was eigentlich aus einem Bewerber werden soll, wenn folgendes Szenario eintritt: Sagen wir, sein Name ist kein Allerweltsname - aber auch nicht völlig ungewöhnlich. Zum Beispiel: "Carsten Jesteburger". Der Zufall will es nun, dass ein anderer Carsten Jesteburger in politischen Foren ständig gewerkschaftsnahe bzw. linke Beiträge postet. Kann sich unser Bewerber jetzt gleich die Kugel geben? Muss er bis zum Rentenalter von Sozialhilfe leben, weil ihn keiner mehr einstellt?
Oder: einer heißt mit Nachnamen "Gysi" oder "Lafontaine". Er ist nicht mit den gleichnamigen Politikern verwandt - oder wenn doch, dann kann er auch nichts dafür. Aber an Arbeit ist dann wohl nicht mehr zu denken...
Ich finde es schon ziemlich schlimm, dass man sich solche Gedanken machen muss. Aber ich will ehrlich sein: Eine Patentlösung gegen diesen Schmu habe ich auch nicht.
CU
Olaf
