Hi, mein alter Monitor ist kaputt gegangen. Da ich mir keinen entsprechenden TFT leisten kann, dennoch auch aus beruflichen Gründen (DTP Produktionen) eine große Bildfläche brauche, habe ich aus unserer Firma einen 21 Zoll Röhrenbildschirm abgekauft, da ich zu hause auch arbeiten muss. Habe den Schirm zu supergünstigem Preis erstanden und leider nicht bedacht, dass das Teil verdammt riesig ist. Zwar ist mein Schreibtisch schon 1,20m breit, dennoch hocke ich 30cm vor der Röhre, da er sehr große Tragfläche hat. Es handelt sich um einen Fujitsu e213 - enormes Riesenteil. Frage - wie weit sollte man entfernt sein? Hat einer Ideen, wie man hier noch entgegenwirken kann, um die Augen nicht zu beschädigen? Einen TFT in dieser Grössenordnung kann ich mir nicht leisten.
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"...wie weit sollte man entfernt sein? Hat einer Ideen, wie man hier noch entgegenwirken kann, um die Augen nicht zu beschädigen?..."
wenn deine augen schwach sind hilft eine brille. eine mindestentfernung ist nicht vorgeschrieben, die strahlung ist so gering, das es unbedenklich ist.
;-)
30 cm sind einfach zu wenig, insbesondere bei einem Röhrenmonitor dieser Größe. Das Doppelte sollte es schon wenigstens sein. Ich hatte früher öfter mal Kopfschmerzen, wenn ich stundenlang vor meinem 17"-Röhrenmonitor gesessen habe; der Abstand war knapp 50 cm! Du hast einen noch deutlich größeren Monitor und sitzt viel dichter dran - das kann nicht gut sein.
Wichtig ist auch, dass man zwischendurch Bildschirmpausen macht, also nicht durchgehend vor der Röhre sitzt.
CU
Olaf
Von der Berufsgenossenschaft gibt es Vorschriften, wie weit der Monitor weg sein muss, allerdings nur bei beruflicher Anwendung. Zuhause ist es egal.
Die Augen werden übrigens dabei nicht geschädigt, aber es können evtl. andere Effekte wie Kopfweh, Augenbrennen usw. auftreten.
Samsung 913N Analog TFT für 440€ zu teuer? Selbst die Diagonale von 48cm kann mit einer 21'CRT Röhre mit 50cm Diagonale mithalten. Energieverbrauch dürfte bei deiner Röhre ca. 80-100Watt/Stunde über dem TFT liegen. Schon hier sparst du über 3 Jahre kräftig.
Also wenn du 6-8h vor der Röhre sitzt, mein Beileid... Helfen tun Dinge wie Helligkeit der Röhre reduzieren und viel Licht im Zimmer.
Ich würde an deiner Stelle mal schon für ein neues Teil sparen und die Röhre so schnell wie möglich wieder abstoßen. Bekommst dafür aber eigentlich nichts mehr, weil sie keiner mehr will, und die Versandkosten machen aua.
Zum Thema: 60cm sollte der Abstand zwischen Augen und der Röhre schon sein..., evtl Tisch aussägen und einen Beistelltisch dazwischenstellen, auf dem der Monitor dann thront.
Ich meine mich erinnern zu können, dass als Richtwert für eine sinnvolle Entfernung zwischen Auge und Bildschirm die Bildschirmdiagonale hergenommen wird.
Bei einem 21 Zoll-Monitor sollte der Abstand demnach ca. 20 Zoll, also ca. 50 cm betragen.
Hauptsache keine Akkomodation. Das ist der ganze Witz an der Sache. Dann noch möglichst keine (zumindest nur leichte) Torsion in der Haltung und blendfreie, kontraststützende Lichtverhältnisse (kontrastsreiches Bild resp. Einstellungen, guter TFT) und Du wirst einige Probleme nicht haben, die ich und einige andere hier sich in der IT-Steinzeit, als das noch nicht so erkannt/möglich war, eingefangen haben.
Hi Pumbo,
kannst du das allgemeinverständlich erklären? Den Begriff "Akkomodation" kenne ich nur im Zusammenhang mit der Anpassung des menschlichen Auges an stark veränderte Lichtverhältnisse (Weitung der Pupillen bei Dunkelheit bzw. Wiederverengung bei hellem Licht - weshalb ein plötzliches Licht im Dunkel immer so schmerzhaft wirkt).
"Dann noch möglichst keine (zumindest nur leichte) Torsion in der Haltung" = Man soll gerade sitzen? Ich z.B. habe eine von Natur aus verkrümmte Wirbelsäule - für mich ist Geradesitzen eine ziemliche Kraftanstrengung.
CU
Olaf
Sorry!
"Der Prozeß des "Scharfstellens" nennt sich Akkomodation." Dabei "quetschst" Du mit Deinem Ciliarmuskel den Gallertbrocken in Deinem Auge, den wir als Linse bezeichnen, so hin, dass Du an der sog. Fovea centralis, also dem Punkt des schärfsten Sehens auf Deiner Netzhaut eine scharfe Abbildung erhälst. Wenn Du nicht quetschen musst, strengst Du Deinen Sehapparat weniger an, Du siehst entspannter. Das aber stellt sich eher im Bereich Fernsicht ein (das ist der natürlich Focus des Auges. Wenn Du am Dösen bist, glotzt Du in die Ferne.)
Und so alte Fürze, wie wir zwei Hübschen haben schon unsere Probleme, etwas in der Nähe scharfgestellt zu bekommen. Das kommt, weil unser jungendlicher Gallertbrocken nun halt leider doch nicht mehr so elastisch ist, wie ehedem und unser Ciliarmuskel den eben nicht mehr so weit zusammengedängelt bekommt, wie's nötig wäre. Sic transit gloria mundi! (Du weisst ja so was zu würdigen, gell mein geschätzter Olafius!)
Torsion ist allgemein eine Verdrehung. Die kann,(wie bei Dir?) entweder so aussehen, dass Deine Wirbelsäule in der senkrechten Achse so aus dem Ruder läuft, wie Schumi mit 3 Promille eine Kurve durchfährt (und sich auch so anfühlt, wie Schumis Rübe am nächsten Morgen das tun würde)oder aber einfach eine Verdrehung in der Querachse (also nur eine seitliche Rotation) darstellen, was ich meinte.
Es war nicht meine Absicht, mich "kryptisch" auszudrücken. Ist mir so rausgerutscht, weil täglicher Umgang.
Gruß
Pumbo
Hey, du hast dich ja richtig eingehend mit dem Thema beschäftigt - Respekt ;-)
Ich kann nur sagen, dass ein Abstand größer als 50 cm an meinem heimischen Schreibtisch nicht realisierbar ist. Seit ich von meinem Sony Multiscan 200sx (stolze 7 Jahre auf dem Buckel, was der Bildqualität auch nicht unbedingt förderlich ist) auf den Samsung-TFT 17"er umgestiegen bin, arbeitet es sich aber wesentlich entspannter.
Nebenbei: Ein paar cm größerer Abstand geht mit dem TFT auch - einfach weil er aufgrund seiner flacheren Bauweise räumlich nicht so in die Tiefe geht, d.h ich kann ihn näher an die Wand stellen als die "olle Röhre".
CU
Olaf
