Hier erläutert von Wolfgang Back (ex Computerclub):
www.wolfgang-back.com/aktuell_home.php
(unter Sonntag, d. 15. Mai)
Das rechtliche Risiko führt dazu, dass die öffentlich-rechtlichen Sender die Links zu ihren Sendungen schnell entfernen. Ansonsten müssten sie ständig prüfen, ob die verlinkten Seiten immer noch rechtlich unbedenklich sind.
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Das deutsche Rechtssystem seh ich eh nur noch als Posse an, wehe dem, der in die Mühlen jener überbezahlten und zum Teil raffgierigen Bürokraten gerät. Ein Rechtssystem, dessen Instanzen nur die gut Betuchten ausschöpfen können, ist auch kein Rechtssystem sondern eine feudale Ständeordnung.
Wenn ich ein Buch schreibe und auf sagen wir mal ein Nachschlagwerk verweise...von dem es ein paar Jahre später ein Nachfolgeexemplar gibt und da drinnen findet sich dann neuerdings ein gesetzeswidriger Hinweis... ?
Die Internetregeln auf Bücher gewendet, müsste ich den Bücher hinterherjagen und die Passagen schwärzen, nicht wahr?
Die Linkproblematik ist schon eine eigenständige. Der dynamische Inhalt ist leider auch von Nachteil. In diesem Fall sollte man aber gesunden Menschenverstand walten lassen, den Webmaster auffordern, einen unwissentlich geänderten Link zu entfernen und fertig.
Aber warum einfach, wenn es auch auf Schildbürgerart geht...
Warum einfach, wenn Firmen und Anwälte ins Abmahnungsgeschäft einsteigen? Bis da mal jemand genügend Kohle zusammenkratzt, um gegen rechtsmissbräuchliche Abmahnung vorzugehen... . Vor allem wird "rechtsmissbräuchlich" nicht immer gemäß dem gesunden Menschenverstand gewertet.
Die Beschleunigung im Internetzeitalter hat mit Verlinkung, Suchmaschinen und E-Mail zu tun. Diese drei Säulen werden ständig unterhöhlt.
