Hallo zusammen!
Wenn ich abends zu Bett gehe oder morgens das Haus verlasse, schalte ich meinen Rechner samt angeschlossener Peripheriegeräte immer aus - das ist für mich selbstverständlich. Nun meinte neulich jemand, für die Lebensdauer der Komponenten sei es erheblich besser, wenn sie immer eingeschaltet blieben. Außerdem sei der Stromverbrauch beim Einschalten / Hochfahren so groß, da sei es fast sparsamer, die Kiste immer im Ruhezustand vor sich hin dämmern zu lassen.
Dazu hätte ich gern mal ein paar fachkundige Meinungen von euch... mir kommt dieser Standpunkt nämlich etwas übertrieben vor. Elektrogeräte aller Art verbrauchen doch nicht wenig Strom im Standby, gemessen daran, dass sie in diesem Zustand nichts leisten? Und nagt ein permanentes Eingeschaltetsein nicht auch an der Lebenszeit der Komponenten?
Der Vollständigkeit halber: Der Mensch war Mac-User... kann mir aber nicht vorstellen, dass Macs elektrotechnisch grundsätzlich anders aufgebaut sind als PCs. Was meint ihr?
CU
Olaf
Allgemeines 22.059 Themen, 149.921 Beiträge
Bei Deiner Rechnung wäre ich bei 10 Std und 500W in KA (http://www.stadtwerke-karlsruhe.de/download/pdf/stromsparfibel.pdf) bei 11 ct/kWh auf ungefähr 200 € im Jahr gekommen.
Um zu Olaf und Deinem Thread zurückzukommen, ich bin der Ansicht dass die aus der Nutzung resultierende Wärme auf Dauer schon die Komponenten schädigt. Man sieht ja schon, daß bei manchen die Ihre PC's sehr stark nutzen diese oft Ersatzteile brauchen. Ottonormalbürger der ihn alle Jubeljahre anmacht um einen Brief zu schreiben oder mal ins Internet zu gehen hat, deren PC's werden durchaus alt (sofern die Software und Hardware-voraussetzungen sie nicht vorher ins aus schießen).
Daher gibt es ja auch einige alte "funktionstüchtige" PC's die im Sperrmüll landen. Wer will die denn schon noch...
Ich habe seit 1985 PC's und Vorgänger. Effektiv etwas zu reparieren war jetzt erst seit die Prozessoren schnell wurden und Wärme eine Rolle spielt.
Und selbst wenn ein 500 W Gerät nur 60W im Ruhezustand benötigt ist es noch zu viel. Was anderes ist es ob man jedes Licht im Zimmer dauernd an- und ausschaltet. Oder diese lieber gleich eine Stunde anläßt.
Gruß, Henning
Den Thread von Siggi hatte ich doch glatt übersehen - sorry!
Damit ist meine Frage hinreichend beantwortet. Das Risiko des Abfackelns ist ein weiteres Argument pro Abschaltung, zusätzlich zu Stromverbrauch und Komponentenbelastung durch "Dauerstrom".
THX
Olaf
Funktioniert wohl so ähnlich wie die Kettenbriefe. Solche Tatarenmeldungen gibt es auch für Leuchtstofflampen oder Energiesparlampen. Die Stromkonzerne wird es freuen.
Ich würde dem Heini zustimmen, trotzdem wie bisher abschalten. Gib ihm diese URL:
www.fh42.de/zynzek/html/atomstromfilter.html
Danke - das war deutlich *g*...nur zu meinem Verständnis, auch wenn es nicht mehr zu meiner Frage gehört: Energiesparlampen sind doch eine gute Erfindung? Oder ist das etwa auch nur Bauernfängerei?
CU
Olaf
Nö zur Bauernfängerei. Der Link paßt gut ehe ich mir die Finger wund schreibe
klick hier
Einsatzgebiet sind aber längere Leuchtdauern am Stück.
Die Lebendauer vieler Energiesparlampen beträgt oft nur einen Bruchteil der angegebenen Zeit. Was häufige Schaltvorgänge betrifft, hat sich in den letzten 10 Jahren viel verbessert. Aber die Lichtausbeute ist bei manchen Lampen mit niedrigen Wattzahlen lausig. Und die Lampen bleiben wärmeempfindlich, was ich merke wenn ich Lampen in meine alten Conrad-Reflektoren einbaue (geschlossene Spiegellampen).
Wirklich gute Erfahrungen mache ich nur mit den langen 11-Watt-Doppelstäben (teuer!) für Schreibtischlampen und den 20-Watt-Globe-Kugeln von Philips. Die Philips-Kugeln haben das ewige Leben und sind sehr hell. Alle Energiesparlampen brauchen 2 Minuten um ihre volle Helligkeit zu erreichen. Der Einschaltstrom spielt keine Rolle.
Ach so, auch bei Philips werden anscheinend immer noch (Restbestände?) von Lampen mit Vorschaltdrossel statt Elektronikstarter (18 Watt) angeboten. Da sollte man einen Bogen drum machen.
Tja - wem soll ich nun glauben? Laut dem Link von cbuddeweg sind Energiesparlampen eine sehr nützliche Erfindung, laut deinen Erfahrungen eher nicht. Doppelstäbchen und Globekugeln sind für mich weniger interessant, ich brauche eigentlich fast nur ganz normale, d.h. kleine "Birnen".
Na gut, irgendwann werde ich mal ein oder zwei dieser Lampen testen, dann werde ich's ja sehen.
THX
Olaf
Lass dich nicht beirren, die Teile sind ihr Geld durchaus wert.
Die Stäbe zum Einstecken hat man sowieso nur noch in Schreibtischlampen oder selten noch in geschlossenen Badezimmerleuchten.
In der Küche oder im Arbeitsbereich würde ich eine 21 Watt-Lampe empfehlen, als Nachttisch- oder Leselampe reicht durchaus eine mit 7 - 9 Watt, im TV-Zimmer sollte es ja auch eher gedimmtes Licht haben, Stehlampe mit 7 - 9 Watt z.B.
Globekugeln, Wendel, oder U-Röhren sind eine rein optische Sache, in meinen offenen Lampen habe ich Globes weils eben schöner aussieht und in den mit den geschlossenen Lampenschirmen eben die billigeren U-Röhren oder die E14-Wendel ;-)
"Globekugeln, Wendel, oder U-Röhren sind eine rein optische Sache"
Stimmt nicht ganz. In den Globekugeln sitzt eine große lange Wendel. Das ist offenkundig günstig für Lebensdauer und Lichtausbeute.
Bei den Standartlampen mit 20 Watt sind die Osram zumeist einigermaßen haltbar. Eine 20 Watt-Energiesparlampe ist nur anfangs heller als ne 60 Watt-Glühbirne, später liegt sie etwa auf diesem Niveau.
Energiesparlampen in der typischen Birnenform von normalen Glühlampen haben zumeist zu wenig Watt und Helligkeit. Insgesamt liegt der Wirkungsgrad bei Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren bei den Modellen mit geringen Wattzahlen deutlich schlechter. Also zusätzlich zur niedrigeren Wattzahl ist mit zusätzlicher "Verdunkelung" zu rechnen. Die Helligkeit ist abhängig von der Umgebungstemperatur und von der Lampenlage (stehend, senkrecht runterhängend, quer).
Für die Stromrechnung und die Sicherheit (von Blitzschlag rede ich ausnahmsweise mal nicht*g*) ist es definitiv besser abzuschalten. Ich hatte selbst 1,5 Jahre lang 4 Rechner am laufen......die Stromrechnung hat mich umgehauen. Seit dem habe ich untertaktet, da ich nicht wirklich mehr so viel Leistung benötige und Nachts alles ausgeschaltet. Das Problem ist, dass ich ohne das Surren meines PC's im Wohn/Schlafzimmer, nicht mehr schlafen kann, plötzlich höre ich den Wasserhahn tropfen, die Wanduhr ticken und mein eigenes Atmen.......ich lasse daher wenigstens mein Notebook an. Geht Leuten die an der See wohnen und irgendwann wegziehen bestimmt auch so....
Desolisation
> dass ich ohne das Surren meines PCs im Wohn/Schlafzimmer, nicht mehr schlafen kann,
Auch nicht schlecht - bei mir war es immer umgekehrt, als ich noch in meiner alten Einzimmerwohnung hauste *g*.
CU
Olaf
Die alten harten Maschinisten haben ein Schälchen Diesel auf dem Nachtschrank und lassen nebenher noch'n Ventilator mit einem vorgebundenen Hering laufen (wegen der guten Seeluft und so), damit sie schlafen können. Zur Not geht wohl auch ein Staubsauger...
Olaf hatte früher nen eingebauten Vibrator in seinem PC...und er wusste es nicht einmal ;-)
Und wenn er es gewusst hätte?
Dann hätte er nicht fälschlicherweise an seinen Festplatten rumgefummelt. Ich sags ja immer wieder: Nicht verzagen, Deso fragen ;-)
