Hallo zusammen.
Ich möchte in diesem Thread keine Frage stellen sondern (besonders den Einsteigern unter) euch einen Rat geben.
Ein Freund von mir klagte über Abstürze, Fehlgrafiken im BIOS-Menü und andere Seltsamkeiten, aber erst nachdem der PC längere Zeit an war. Ein Blick ins BIOS ergab dann eine CPU-Temperatur von 80 Grad.
Der Lüfter konnte sich vor Staub kaum noch drehen und die Kühlrippen, auf denen der Lüfter sitzt, waren komplett dicht, so dass die Wärme nicht abziehen konnte.
Mein Freund hatte so wie\'s aussieht noch Glück im Unglück, denn die CPU scheint nicht beschädigt worden zu sein.
Tut euch einen Gefallen und schaut ab und zu mal ins Gehäuse und macht sauber. Sowas kann schnell teuer und gefährlich werden (so verbrannt wie der Staub gerochen hat!).
Auch zu empfehlen ist ein Programm, das die Temperatur im Auge behält, z.B. MBM5 oder MBProbe oder oder...
Dann gibt\'s Alarm, wenn\'s kritisch wird und ihr könnt Schlimmeres verhindern.
Also: Keep (it) cool!
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Meinst Du nicht auch, daß auf jedem albernern Motherboard so eine Warn- und Abschaltfunktion vorhanden ist?
Nun bei meinem Freund anscheinend nicht und der PC ist erst 1 Jahr alt.
Und in meinem BIOS kann ich zwar auch die Temperatur abfragen, aber von Alarmfunktionen seitens des BIOS ist nix zu sehen.
mfG
Ich habe meinen Rechner 2001 gekauft.
Unter PC Health kann man die Temperaturen einstellen, wann er alarmieren soll und wann er sich abschalten soll.
Ami BIOS vom 26.09.2001
Moderne CPUs takten sich bei solchen Temperaturen eigentlich automatisch runter, trotzdem ist eine so hohe Temperatur auf Dauer natürlich nicht gut (vorzeitige Alterung, auch von Board + Co.).
Wozu bracht man CPU-Lüfter? Ziehe ich von meinem den Stecker und lasse Prime95 eine Stunde laufen, bleibt das Teil noch unter 50°C. :-)
Man muß ja nicht immer eine stromverschwendende Heizkachel haben, die nur sinnlos Däumchen dreht.
"Meinst Du nicht auch, daß auf jedem albernern Motherboardbild so eine Warn- und Abschaltfunktion vorhanden ist?"
Manchmal ist die standardmäßig aber auch deaktiviert bzw. auf unsinnige Werte (z. B. 90°C beim P4) eingestellt.
Ist doch ein gut gemeinter Rat, der beherzigt werden sollte.
Einen Rechner zu besitzen bedeutet ja nicht nur diesen zu benutzen, sondern ihn, auch hardwareseitig, zu pflegen. Beim Auto guckt man ja auch mal nach dem Öl, und wartet nicht bis die rote Lampe leuchtet... ;)
Endlich der einer was sagt, was sache ist.
Gut so Pega Pex.
Es gibt so viele verschiedene Mobos wie sand am Meer und jedes Mobo von zig. Herstellern haben verschiedene optionen/einstellungen im Bios.
Gruesse aus dem sonnigen Mexicos
Sascha
Das kann ich nur unterschreiben.
Bereits nach einem halben Jahr kann ein neuer Rechner total verstaubt sein.
Abstürze ohne Blue Screen und selbständiger Neustart bei 3 d Anwendungen deuten oft auf Abschaltschutz des Boardes hin, wobei man sich dann spätestens mal um die CPU Temperatur kümmern sollte.
Wobei jeder Prozzi unterschiedlich heizt.
Zumindest bei AMD wirds dauerhaft über 62 °C kritisch, ab wo auch meist der Schutz greift.
Weitere Anzeichen ( ohne Abschaltschutz) sind Freezing oder Tonprobleme bei Spielen.
Mit einer Reinigung von CPU, NT-, Gehäuse - und Graka Lüftern kann man die Temperatur schon mal um 10°C senken und die Ohren werden es auch danken.
