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was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M

bollerman / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

wollte diese 2 Multifunktionsgeräte miteinander vergleichen wollen.


1.HP PSC 1110


2.HP PSC 1210


Das 2. kostet dann die Hälfte mehr weil es eine bessere Auflösung hat. Und es interpoliert dann bis zu 19200 dpi. Was iss´n überhaupt " interpoliert " ??

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gelöscht_35042 bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Das heißt, es werden Pixel Softwaremäßig hinzugerechnet. Die Qualität leidet darunter. Diese Tricks werden gerne bei etwas billigeren Digitalkameras angewendet. Das in etwa so: 2 Mio Pixel-Chip, interpoliert 3 Mio. Also Augenwischerei!

lutttyy

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hiddenpeak bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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'interpoliert' bedeutet Blödinn, Verbrauchertäuschung und überflüssig.

Du meinst wahrscheinlich den Scanner Deines Multifunktionsgeräts. Er kann physikalisch z.B. 1200 x 2400 dpi auflösen. 'interpoliert' bedeutet, daß die Software zwischen die Punkte, die hardwaremäßig erfasst werden können, weitere Punkte dazurechnet. Dadurch steigt aber nicht die Schärfe, sondern es wird nur das Dateivolumen aufgebläht - bei 19200 dpi wahrscheinlich mehrere GB.
In der Praxis werden lediglich beim Negativscannen/Diascannen mehr als 300 dpi gebraucht.

HP.
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bollerman Nachtrag zu: „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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also könnte man dann wohl auch so sagen: Der Hersteller tut hier nur so als ob. Und wird dann unwissend diese interpolieren anklickt, dann werden quasi zusätzliche Fantasieberechnungen ausgeführt und die Datei ist desswegen größer?

Ich kann es ja fast nicht glauben.
Oder sitzt da dann doch noch irgend ein anderer sinnvoller Gedanke dahinter?
mfG bollerman
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Herman Munster bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Der "sinnvolle Gedanke" dahinter ist, daß die Marketing-Abteilung mit solchem Quatsch Unwissende zum Kauf dieses Gerätes nötigen und damit die Weiterexistenz dieser Abteilung sichern.

Interpolieren = erfinden, aus-den-Fingern-saugen. Das kann man gut machen (bikubische Interpolation) oder sauschlecht (bloße Pixelverdoppelung). Da "gut" aber dauert und entsprechend programmiert sein will (=Kosten verursacht), kommt i.d.R. nur "schlecht" zum Einsatz - "hui UND! pfui".

Bei allen optischen Geräten: Hände weg von der Interpolation! NUR! die echt optische Auflösung entscheidet.

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Emily22 bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Der Normalkunde liest eben nur den Wert 19200 und freut sich (so wie beim AMD 3200 und nachher wundert sich so mancher, dass der gar keine 3,2 GHz kann hihi).
Alles nur Augenwischerei, auch bei den Digicams wird mit nutzlosem Digitalzoom und bei Festplatten mit Kapazitäten an GB geworben die nie da waren ;-)
Informieren vor dem Kauf ist immer gut.

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bollerman Nachtrag zu: „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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also meinen Dank an alle die sich hier meinetwegen Mühe machen.



... nur ist es jetzt zufällig auch noch so, ich probiere eine Auswahl zwischen 2 Apparate eines Herstellers zu treffen - wovon der eine dann eine geringere Auflösung hat und darum ja wohl auch weniger kostet. Und das andere Gerät ist zum Teil hinter so einer Art Rauchgardine verborgen. Iss ja wirklich toll diese Idee.

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xafford bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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So ganz schlecht, wie alle das sagen ist interpolieren nicht, es hat nämlich einen großen Vorteil: Sprünge im Bild werden ausgeglichen. Die Zusatzpixel werden ja nicht irgendwie aus der Luft gegriffen, sondern ähnlich wie beim Anti-Aliasing bei Grafikkarten errechnet aus den Nachbarpixeln. So KANN ein Bild weicher werden MUSS aber nicht.
Wo ich aber unumwunden zustimme ist die Tatsache, daß man mit solchen Werten nur wirbt, wenn man Augenwischerei bei den Kunden betreiben will.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Herid Junior bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Es kommt sogar noch schlimmer, zumindest was Scanner betrifft: die "physikalische" oder "optische Auflösung", mit der in der Regel geworben wird, ist die theoretische maximale Auflösung, die die CCD-Zeile des Scanners schafft - in der Praxis wird dieser Wert aber durch Linsenfehler der Optik und mechanische Ungenauigkeiten nochmal reduziert. Wenn man sich mal einschlägige Testberichte durchliest, stellt sich heraus, daß die tatsächlich erzielbare Auflösung gut eine Größenordnung darunter liegt - und dabei ist von Interpolation noch gar nicht die Rede.
Das ist allerdings kein Grund zum Verzweifeln: wie Hiddenpeak sagt, braucht man außer beim Diascannen selten mehr als 300 dpi, und das schaffen eigentlich die meisten Scanner, selbst wenn sie "nur" mit 600x1200 dpi beworben werden. (physikalischer Auflösung, wohlgemerkt).

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The Wasp bollerman „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Vergiß das ganze. HP wirbt seit Jahren mit seinen Mega-Kracher Auflösungen und sind in Tests trotzdem nicht besser als andere. Es gibt aber auch ausgesprochen gute HP Drucker.
Aber, wenn du dir einen Drucker kaufen willst, dann besorg dir einen Druckertestbericht und entscheide danach.
Und achte vor allem auf die Preise für die gedruckte Seite. Tinte ist teuer!

Ende
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bollerman Nachtrag zu: „was bedeutet jetzt: " interpoliert bis 19200 dpi"? (bei einem M“
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Es geht ja eigentlich um ein Multifunktionelles Gerät in der unteren Preisklasse.
Also Drucker/Scanner/Kopierer in einem.
Da wartet HP in einer Serie dann mit zweien auf, wie ja schon gesagt (HP PSC 1010 und 1210). Wollte eigentlich auch keine Staatsaktion daraus machen.

Denn wenn man jetzt irgendwo diese Geräte funktionierend beurteilen könnte. Vielleicht bei beiden ein Foto scannen, ausdrucken lassen und dann die Ergebnisse vergleichen. So wäre es ja eigentlich schön und praktisch. Iss aber nicht.
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Also bester Kunde, dann forme dir mal jetzt deine Meinung.

´nen Probeausdruck wäre ja auch noch schöner, hat in all den Jahren noch niemand gefragt.

Hier ist die Dose - und jetzt zieh Leine.

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