Hallo,
kann ich mit "True Image" ein Backup erstellen, ohne die Auslagerungsdatei mit zu sichern? Die ist bei mir nämlich auf 1 GB fixiert.
Gruß
Andreas
Hallo,
kann ich mit "True Image" ein Backup erstellen, ohne die Auslagerungsdatei mit zu sichern? Die ist bei mir nämlich auf 1 GB fixiert.
Gruß
Andreas
Wenn du ein Image machst musst du halt schnell die Auslagerungsdatei auf eine andere Partition verschieben, so mache ich es zumindest..
Hallo
Ich kenne True Image und dessen Möglichkeiten nicht, aber Du könntest die Auslagerungsdatei vor der Erstellung eines Backups manuell löschen.
Um die Imagedatei klein zu halten ist es meist auch empfehlenswert noch die *.tmp, *.bak und *.old Dateien, sowie die temporären Internetdateien und die Cookies zu löschen.
Oder auch mal ohne auslagerungsdatei starten, wenn du keine 2. Partition zur Verfügung hast.
1 GB Auslagerungsdatei? hast du 2 Gb arbeitsspeicherdrauf oder was?
Fausformel: Auslagerungsdateigröße=RAM/2
Hallo mario32,
soll die Auslagerungsdatei nicht das Doppelte des RAMs betragen? Habe 512 MB drin.. bin seit 1997 Nickles-Tuning-Report-Leser und habe diese Regel daraus entnommen
Gruß
Andreas.
die regel für die auslagerungsdatei ist:
1,5*ram
bei 512 mb also 768 mb
;-)
Da muss ich Mario korrigieren: Nicht RAM / 2, sondern RAM * 1,5 - bei 512 MB RAM also 768 MB Auslagerungsdatei. Ansonsten kann ich mich seinem Tipp aber anschließen: Schalte die Auslagerungsdatei einfach mal ab, davon geht die Welt nicht unter. Stelle dann das Image her und schalte die Auslagerungsdatei am Schluss wieder ein.
CU
Olaf
Hoppla,
da hat Olaf19 schon so schnell korrigiert.. =)
Gruß
Andreas
Mir ist's wurscht...
Meine Swap-Regeln sind:
ab 512MB Swap weg (Ausnahme: falls Anwendungen mit großem Platzbedarf benötigt werden)
unter 512MB: RAM = Swap
cm
Stimmt - auch ich besitze 512 MB RAM und habe meinen Rechner schon oft mit komplett ausgeschalteter Auslagerungsdatei betrieben. Weder in der Stabilität noch in der Geschwindigkeit konnte ich Unteschiede ausmachen.
Nur: dass es bei mir bzw. bei uns gut läuft, ist noch keine Garantie dafür, dass es bei allen andern auch klappt. Jeder Rechner ist anders, sowohl was die Hardware, als auch was die Software angeht. Deswegen bin ich mit solchen Tipps lieber etwas vorsichtiger und halte mich an die "Faustregel".
Normalerweise tun einem diese 768 MB ja auch nicht weh, die Platten sind heutzutage eh groß genug. Nur wenn man sich z.B. von einem jungfräulichen Windows XP, das inkl. SP 1 gerade mal 730 MB groß ist, ein Image herstellen will, dann kommt es irgendwie nicht so gut, wenn dann nochmal 768 MB fürs Pagefile dazu kommen :-)
CU
Olaf
Danke olaf,
Wiederwas falsch in erinnerung habendes korrigieren können. !
jetzt weiß ich warum früher mein windos mit 64mb so schlecht lief, es war nicht windos an sich, sondern pebkac! ;-)
Besser als True Image ist diesbezüglich "Snapshot".
Snapshot sichert immer automatisch die Auslagerungsdatei _nicht_ mit. Man kann sogar sagen, Papierkorb vor dem Sichern leeren.
Und noch ein Vorteil: Snapshot arbeitet in der Sicherungsphase, wenn das System online ist, d.h. Snapshot- Sicherung starten und weiter arbeiten.
Snapshot komprimiert automatisch und ist "wahnsinnig" schnell.
Bei der Shareware- version kann man 30 Tage lang sichern, danach ist nur Rücksichern möglich (restore), naja, reicht ja auch !!! ;<)
Erst probiert, schon verführt.
Snapshot
http://www.drivesnapshot.de/download/Setup.exe
downloaden und installieren (normalerweise ist nur snapshote.exe nötig 120 KB !!!, aber setup beinhaltet auch gleich eine DOS- Bootdiskette - 1,4 MB)
Das Image-Erstellen mit Snapshot ist in der Shareware- Version auf 30 Tage beschränkt, danach ist nur noch Restore möglich, naja , reicht ja auch erst mal ;
Snapshot starten und das Systemlaufwerk auf z.B. auf ein anderes Laufwerk (z.B. LW E:) sichern (z.B. E:\S1-cdriv.sna)
Automatisch wird komprimiert ca. 50%.
http://www.drivesnapshot.de/de/back1.htm
Start > Alle Programme > Snapshot Disk Imaging > Create Disaster Recovery Diskette > Diskette einlegen > OK ...
Free(DOS) Boot-Diskette wird erstellt.
http://www.drivesnapshot.de/de/makebootdisk.htm
besonders UDMA Unterstützung für DOS beachten!!! Beschleunigt Restore beträchtlich.
Falls Restore (Rücksicherung) durchgeführt werden muss:
Dos- Diskette booten und
A:\>snapshot.exe restore HD1 auto e:\s1-cdriv.sna -Y -V [enter] eingeben.
snapshot.exe läuft auch unter DOS!!!
http://www.drivesnapshot.de/de/restdos.htm
Gruß
Teletom
Ich nutze ebenfalls True Image, weiss aber nicht welche Version du verwendest, zudem welche Revision der Version. Ich empfehle nicht, dran etwas zu drehen, da ich es schon erlebt habe, dass du sonst beim Rückspielen ordentliche Probleme bekommst, und schliesslich soll ein Backup ja nicht der schönheit dienen sondern im Notfall vorhanden und wiederherstellbar sein :-)
Ja klar das stimmt! Aber ist es sinnvoll und notwendig die Auslagerungsdatei zu backupen? Da ist doch nichts dran gedreht?
Was meinst du?
Gruß
Andreas
Nein, die Auslagerungsdatei zu backuppen ist überflüssig wie ein Kropf. Die verändert sich ja sowieso alle naslang, so dass du im Falle eines Backups nur eine "zufällige Momentaufnahme" sichern würdest. Mit dem Image möchtest du hingegen einen "Idealzustand einfrieren", damit du diesen bei Problemen jederzeit wieder herstellen kannst. Es liegt in der Natur der Auslagerungsdatei, dass sie einen solchen Zustand gar nicht kennt...
Wie schon weiter unten erwähnt: Wenn man ein jungfräuliches System (z.B. Windows XP mit SP 1) sichert, wird das Backup ca. 730 MB groß. Hätte man nun 512 MB RAM und laut Faustregel eine Auslagerungsdatei mit 768 MB, so würde das Image mehr als doppelt so groß (fast 1,5 GB). Es ist daher unbedingt zu empfehlen, die Auslagerung *vorübergehend* abzuschalten.
True Image ist übrigens eine sehr gute Wahl. Ich habe nur die kostenlose abgespeckte Liteversion davon (True Image SE), bin aber äußerst zufrieden damit. Mal interessehalber, welche Version hast du?
CU
Olaf
Mag sein, dass sie überflüssig ist, in einigen Fällen kann man sie aber nicht löschen W2K macht hier manchmal Probleme und ich persönlich gehe lieber auf Nummer sicher, denn bei einem Image der Grösse von 20GB komms auf 500MB nicht an, die garantieren aber dann auf jeden Fall eine Lauffähigkeit, denn ich hab schon Windows Rücksicherungen gesehen, die beim ersten Booten dann seltsamerweise eine Auslagerungsdatei suchen, die aber nicht finden und das System crasht erneut
Nein - "löschen" kannst du die Datei "pagefile.sys" nicht so ohne weiteres. Wenn du die Auslagerungsfunktion aber abschaltest, wird diese Datei beim nächsten Systemstart automatisch gelöscht. Danach kannst du dann ein "schlankes" Image herstellen.
CU
Olaf
so ist das in ordnung :-) hatte aber gedacht, es geht drum, das System zu überlisten, denn wenn es angeschaltet ist, man im abgesicherten Modus oder ähnlicher variante die datei löscht und dann ein image macht, könnte es zum Problemen kommen
Nein, den abgesicherten Modus braucht man dafür gar nicht zu "bemühen". Gleiches gilt für die Hiberfil.sys: Rechtsklick auf den Desktophintergrund > Eigenschaften von Anzeige > [Bildschirmschoner] > Energieverwaltung > [Ruhezustand] > Checkbox "Ruhezustand aktivieren": ggfs. den Haken entfernen. Danach wird diese Datei automatisch entfernt und nicht wieder angelegt. Bleibt noch die Frage, ob man den Ruhezustand später überhaupt wieder aktivieren will...
Um auf die Auslagerungsdatei zurückzukommen - das Einfachste ist natürlich, diese auf eine andere Partition umzuleiten, oder besser auf eine zweite Festplatte. Dann stellt sich die Frage von ndmixery schon gar nicht mehr :-)
CU
Olaf
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
Um mit dem ach so lieblichen Tool True Image SE zu sichern, sollte man die hiberfil.sys und die pagefile.sys weglöschen.
hiberfil.sys wird immer angelegt, wenn die Ruhezustandsmöglichkeit aktiviert ist. Diese Datei ist genauso groß wie der Hauptspeicher (bei 1GB Hauptspeicher nicht unerheblich).
Wenn das System offline ist kann man hiberfil.sys problemlos weglöschen, wenn man schreibend auf das Dateisystem zugreifen kann.
Stellt sich natürlich sofort die Frage, Win PE (z.B. BartPE www.nu2.nu) zu verwenden, denn unter WinPE ist NTFS- Schreiben problemlos möglich.
Doch wenn man Win PE einsetzt, stellt sich letzten Endes heraus, dass man überhaupt kein True Image SE, Driveimage, Snapshot und, wie sie alle heißen, benötigt.
Unter WinPE kan man problemlos hiberfil.sys, pagefile.sys und die temporören Dateien weglöschen und den Partitionsinhalt einfach in ein Zip- File bringen.
Tja, mit Win PE müsste man sich mal beschäftigen.
Gruß
Teletom