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Lochmaske

asdfghjkl / 28 Antworten / Baumansicht Nickles

Ich weiß zwar im Prinzip, wie ein CRT-Monitor funktioniert, aber eins hab ich mich schon immer gefragt: für was braucht man eigentlich die Lochmaske?

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Borlander asdfghjkl „Lochmaske“
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Auf der Lochmaske entsteht das Bild (wird im Prinzip wie auf eine Leinwand projeziert). Durch den Elektronenstrahlt wird das aufgebrachte Phosphor zum Leuten gebracht. Neben der Lochmaske gibt es noch die Streifenmaske - diese hate eine größer Phosphorfläche. Hoffe das war das was Du wissen willst - ansonsten einfach nochmal nachfragen...

CU Borlander

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asdfghjkl Borlander „Auf der Lochmaske entsteht das Bild wird im Prinzip wie auf eine Leinwand...“
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Und wieso sind in der Lochmaske Löcher drinnen? Wieso kann man nicht einfach eine durchgehende Phosphor-Schicht machen?

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Borlander asdfghjkl „Und wieso sind in der Lochmaske Löcher drinnen? Wieso kann man nicht einfach...“
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Wieso kann man nicht einfach eine durchgehende Phosphor-Schicht machen?
Bei Schwarz-Weiß-/Grün-/Bernstein-Monitoren ist das sogar der Fall, aber wie soll man das mit mehr als einer Farbe machen? Ist nicht möglich...
Für jeden Pixel benötigt man einen roten, grünen und blauen SubPixel - diese sind ein einem Dreieck hinter der Lochmaske (von den Elektronenkanonen gesehen) angeordnet (müsstest Du auch Bilder mit Google finden) und können somit einen farbigen Pixel darstellen. Der Elektronenstrahl wird durhc die Lochmaske fokussiert und trift anschließend auf die Phosphorschicht auf.
Streifenmasken sind anders aufgebaut: die einzelnen Farben sind hier Streifenförmig angeordnet, und bedecken die gesammt Bildfläche - deshalb haben diese Monitore ein helleres Bild und mehr Kontrast.


CU Borlander
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asdfghjkl Borlander „ Bei Schwarz-Weiß-/Grün-/Bernstein-Monitoren ist das sogar der Fall, aber wie...“
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Wenn der Elektronenstrahl erst durch die lochmaske fokussiert wird, wieso sind dann trotzdem mehrere Auflösungen und verschieden Einstellungen der Bildschirmgröße möglich? Die Größe der Löcher läßt sich ja nicht so leicht verändern.


Außerdem bin ich Physik-Student und weiß genau, das Löcher Beugung bewirken, was genau das Gegenteil von Fokussieren bewirkt. Beugubg ist zwar ein Wellenphänomen, aber bewegte Teilchen haben laut Quantentheorie auch eine Wellennatur (Welle-Teilchen-Dualismus). Allerdings dürfte die Beugung bei eher minimal sein, weil die Löcher mit ca. 0,25mm viel zu groß sind, vorallem im Vergleich zur Elektronen-Werllenlänge (~10^-37m). Eine Beschreibung des Welle-Teilchen-Dualismus bei Elektronen (gilt Ebenso für Licht und alle anderen Teilchen) gibt es hier:

http://pauli.uni-muenster.de/menu/Lehre/quant-skript/node5.html



"Streifenmasken sind anders aufgebaut: die einzelnen Farben sind hier Streifenförmig angeordnet, und bedecken die gesammt Bildfläche - deshalb haben diese Monitore ein helleres Bild und mehr Kontrast."


Deshalb sind die Sony-Monitore also so teuer (afaik sind das die einzigen, die eine Streifenmaske verwenden).

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Borlander asdfghjkl „Wenn der Elektronenstrahl erst durch die lochmaske fokussiert wird, wieso sind...“
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Die Größe der Löcher läßt sich ja nicht so leicht verändern.
Der Trick liegt darin das die Auflösung der Lochmaske größer ist als die Maximalauflösung ein Bildschirmpixel wird also von mehreren "Löchern" dargestellt. Das Bild wird einfach darauf projeziert - durch die Lochmaske fällt der Strahl jeder der Elektronenkanonnen nur auf die zugehörige Farbe - fokussiert ist hier vermutlich die falsche Bezeichnung aber die Beugung kann man hier beim Verhältnis Loch/Wellenlänge und dem minimalen Abstand zur Phosphorschicht vernachlässigen...


afaik sind das die einzigen, die eine Streifenmaske verwenden
Nein - jeder anständige Monitorhersteller bietet Modelle mit Streifenmasken an - diese scheinen allerdings grundsätzlich im obenen Preissegment zu liegen (was durch die besseren Eigenschaften auf gerechtfertigt ist - wie das bei den Produktionskosten aussieht weiß ich nicht). Ich sitze selbst vor einem Iiyama Vison Master Pro 450 mit Streifenmaske und excelentem Bild :-)


CU Borlander
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Dr. Hook asdfghjkl „Lochmaske“
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Hi,
die Frage scheint beantwortet zu sein, sonst wäre vermutlich nochmals nachgehakt worden. Eigentlich läßt sie sich in einem einzigen Satz beantworten. Ich habe auch Borlanders Ausführungen nicht allzu viel hinzuzufügen.

Bezugnehmend auf die Eingangs gestellte Frage ...für was braucht man eigentlich die Lochmaske? läßt sich antworten: Die Lochmaske wird benötigt, um die drei Elektronenstrahlen jeweils genau auf die zugehörigen Leuchtpunkte zu lenken.
Hierbei ist zu wissen, daß sich die drei Elektronenstrahlen in der Lochmaskenebene überschneiden, und anschließend wieder auseinanderstreben bis sie dann auf "ihren" Leuchtpunkt des Farbtripels treffen.

mfg

Dr. Hook

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asdfghjkl Dr. Hook „Hi, die Frage scheint beantwortet zu sein, sonst wäre vermutlich nochmals...“
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"Bezugnehmend auf die Eingangs gestellte Frage ...für was braucht man eigentlich die Lochmaske? läßt sich antworten: Die Lochmaske wird benötigt, um die drei Elektronenstrahlen jeweils genau auf die zugehörigen Leuchtpunkte zu lenken.
Hierbei ist zu wissen, daß sich die drei Elektronenstrahlen in der Lochmaskenebene überschneiden, und anschließend wieder auseinanderstreben bis sie dann auf "ihren" Leuchtpunkt des Farbtripels treffen."

Wie läßt es sich dann einrichten, das man Andere Einstellungen als für die Auflösung als 1600x1200,800x600 und 400x300 auf meinem Monitor einstellen kann? Das Argument, das die Lochmaske kleiner ist als für die höchste Auflösung notwendig, stimmt nicht, weil ich hab mir aus der Lochmasken-Größe (0.26mm) ausgerechnet, das mein Monitor winger Löcher als Pixel bei der höchsten Auflösung hat (1485x1114). Außerdem kann ich die Bildschirmgröße belibig zwischen der vollen größe (19", > sichtbarer Bereich) und ca. die Hälfte dieser Größe einstellen kann. Allerdings ist die Qualität bei minimaler Bildgröße ziehmlich schlecht, und das schon bei 1024x768, was sich vielleicht dadurch erklären läßt, das die Lochmaske nicht für so kleine Pixel ausgelegt ist (Pixelabstand entspricht ca. 2048x1536 bei voller Bildgröße, was mehr als die max. Auflösung ist). Bei 1600x1200 ist es noch schlimmer.

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Borlander asdfghjkl „ Bezugnehmend auf die Eingangs gestellte Frage ...für was braucht man...“
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Bei kleineren Auflösungen strahlt der e-Strahl einfach durch mehere Löcher der Lochmaske. Durch einige löcher am Rand des Strahlt denn u.U. nur teilweise, dafür wirde dises Loch dann auch noch für den Nachbarpixel durchstarhlt...

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asdfghjkl Borlander „Bei kleineren Auflösungen strahlt der e-Strahl einfach durch mehere Löcher der...“
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Das erklärt aber noch immer nicht, warum meine Lochmasken-Auflösung kleiner als die Maximale Pixel-Auflösung ist. Die Größe der Lochmaske hab ich von der Anleitung, und die Berechnungen stimmen sicher. Die Läge und Breite des Bildschirms hab ich mit dem Satz des Phytagoras über das Längenverhältniss der Seitenlängen gerechnet (Quadrat in 2 rechtwinklicke Dreicke teilen).

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Andreas42 asdfghjkl „Das erklärt aber noch immer nicht, warum meine Lochmasken-Auflösung kleiner...“
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Hi!

Ein 17"-Monitor hat eine empfohlene Auflösung von 1024x768 Punkten, ein 19" Monitor AFAIK 1280x1024 Punkten. Wenn die Grafikkarte nun aber 13.333x10.000Punkte liefert (und der Monitoir das darstellen kann), dann ist das halt mehr, als der Monitor vernünftig auflösen kann. ;-)

Auch wenn das keiner (der Hersteller) mehr schreibt: Monitore haben einen optimalen Betriebsbereich (was die Auflösung angeht) und der ist nicht "Vollgas" (also nicht das max. Mögliche, was die Elektronik noch verkraften und umsetzen kann).

Bis denn
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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asdfghjkl Andreas42 „Hi! Ein 17 -Monitor hat eine empfohlene Auflösung von 1024x768 Punkten, ein 19...“
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Die empfolene Auflösung mag für meinen Monitor vielleicht 1280x1024 sein (obwohl ich nirgendwo diese Angabe gefunden habe), aber er läuft mit 1600x1200 bei mit 75Hz noch ganz gut. Er flimmert nur ein bischen, aber wenn man z.B. ein Spiel spielt, merkt mans gar nicht. Sonst ist nur ein minimaler Qualitätsunterschied zu 1024x768 festzustellen. IMHO ist 1280x1024 ein verkorkste Auflösung, weil sie 5:4 und nicht 4:3 entspricht. Das läßt alles, vor allem Fonts etwas komisch aussehen. 1280x960 taugt mir mehr, weil es 4:3 entspricht.

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asdfghjkl Nachtrag zu: „Die empfolene Auflösung mag für meinen Monitor vielleicht 1280x1024 sein...“
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Mir fällt gerade ein, das ich wie ich meinen Monitor gekauft hab bei einem mit derselben maximalen und minimalen Bildwiederholungs- und Zeilenfrequenz als optimale Auflösung in einem Katalog 1024x768@100Hz gesehen hab. Allerdings weiß ich nicht mehr, ob das wirklich meiner, oder nur einer mit den gleichen Spezifikationen war. Ich glaub eher nicht, das es meiner war, weil der schafft 1152x864 auch noch mit 100HZ (@91kHz, max.=95kHZ).

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Andreas42 asdfghjkl „Die empfolene Auflösung mag für meinen Monitor vielleicht 1280x1024 sein...“
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Hi!

Letzendlich sind das alles nur akademische Überlegungen (was die opt. Auflösung) betrifft. In der Praxis nimmt man die, mit der man klarkommt.
Ich seh' auf den 17"-Monitoren, vor denen ich so sitze, bei 75Hz ein Flimmern aus den Augenwinkeln, was mich stört. Zocken ist da kein Thema, ich hab' als Softwareentwickler einen Bildschirmarbeitsplatz und wenn schon meine Programme nicht laufen, soll wenigstens der Bildschirm nicht flimmern. ;-)

Grundsätzlich scheinen mit aber TFTs da inzwischen eh' die besserer Alternative zu sein. Da gibt es dann auch keine Diskussion über die optimale Auflösung mehr, da die ja quasi gemauert fest steht. :)

Bis denn
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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asdfghjkl Andreas42 „Hi! Letzendlich sind das alles nur akademische Überlegungen was die opt....“
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Im Windows verwende ich 1024x768, weil mir bei höheren Auflösungen die Scrift zu klein wird. Bei Spielen verwend ich die höchste Auflösung, mit ders nicht ruckelt, aber wenns geht verwende ich 1280x960 statt 1280x1024.

Wieso sind TFTs eigentlich die bessere Lösung? Mir fallen nicht viele Vorteile von TFTs ein:

Vorteile von TFTs: geringeres Gewicht, weniger Platz benötigt, geringerer Stromverbrauch, kein Flimmern, weil Bild nicht vollständig neu aufgebaut werden muß, keine Geometriefehler (ist aber nicht wirklich ein Vorteil, weil sich die bei CRTs weitgehend ausgleichen lassen, abgesehen von den Ecken)

Vorteile von CRTs: Verschiedene Auflösungen möglich, kein Nachzieheffekt, billiger, mehr Lichtstärke, mehr Kontrast, unendlich viele Farben möglich

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Andreas42 asdfghjkl „Im Windows verwende ich 1024x768, weil mir bei höheren Auflösungen die Scrift...“
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Hi!

"Wieso sind TFTs eigentlich die bessere Lösung?"

Kleines Missverständnis: für mich sind sie die bessere Lösung.

Wie gesagt, ich sitze fast 8h pro Tag vor Bildschirmen und darf programmieren. Dabei hab' ich beides: 17" CRT und Notebook mit gutem 14"-Display. Mir ist das Display des Notebooks lieber.
Zu Hause ist ein ältere 17"er Monitor von Hitachi im Einsatz. Er ist gut und ich werde ihn auch noch länger verwenden. Falls er irgendwann ersetzt werden muss, wird allerdings ein TFT-Display kommen (ich gehe davon aus, dass TFT auch in ca. 2-5 Jahren noch aktuell sind).

Bis denn
Andreas

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asdfghjkl Andreas42 „Hi! Wieso sind TFTs eigentlich die bessere Lösung? Kleines Missverständnis:...“
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Bei der Monitor-Technologie ändert sich nicht viel. imho werden TFTs in 20 Jahren auch noch aktuell sein.

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neanderix asdfghjkl „Bei der Monitor-Technologie ändert sich nicht viel. imho werden TFTs in 20...“
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Bei der Monitor-Technologie ändert sich nicht viel. imho werden TFTs in 20 Jahren auch noch aktuell sein.

Die werden, meiner Meinung nach, in 5 - 10 Jahren von OLED-Monitoren abgeloest.

Volker
Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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asdfghjkl neanderix „Bei der Monitor-Technologie ändert sich nicht viel. imho werden TFTs in 20...“
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"Die werden, meiner Meinung nach, in 5 - 10 Jahren von OLED-Monitoren abgeloest."

Vielleicht bei notebooks, weil sie weniger wiegen und weniger Strom brauchen, aber im Desktopbereich glaub ich das kaum, weil die imho nie so eine Gute Qualität wie bei TFTs hinbringen werden.

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schnaffke asdfghjkl „Lochmaske“
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Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bezieht sich der Pixelabstand nicht auf die Einzelfarbpunkte, sondern auf das Drei-Punkt-Triple. Also ein Pixel besteht aus drei farbigen Punkten und der Abstand zwischen diesem Dreipunkt-Gespann wird in mm als Pixelabstand angegeben. Nehmen wir mal an, dein Monitor ist 30 cm breit und hat einen Pixelabstand von 0,26mm. Das heißt 300 mm / 0,26mm = 1153,8 Pixel. OK, das ist ein krummer Wert, aber ich hab jetzt auch einfach nur ein Zahlenbeispiel gesucht. In diesem Beispiel kann der Monitor also rund 1150 Pixel nebeneinander sauber darstellen, das wäre optimal, ein Pixel wäre genau einem Triple zugeordnet. Gehst du runter in der Auflösung, also auf 800 z.B, werden 800 Pixel auf 1150 Triples verteilt, die Darstellung bleibt scharf. Gehst du jetzt höher in der Auflösung (also z.B. 1600), kann ein Pixel nicht mehr genau einem Triple zugeordnet werden, d.h. es müssen 1600 Pixel auf 1150 Triples verteilt werden, und das führt zu einer verwaschenen Darstellung, weil ein Pixel zwischen zwei nebeneinanderliegenden Triples liegt.
Nimm dir mal eine gute Lupe und betrachte damit deinen Monitor, dann siehst du die Drei-Farb-Gespanne.
Ich hoffe, jetzt nicht noch mehr Verwirrung gestiftet zu haben,
Nix für Ungut
Schnaffke



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asdfghjkl schnaffke „Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bezieht sich der Pixelabstand...“
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Ich brauch gar keine Lupe, bei mir reicht schon konzentrietes anstarren. Allerdings sind die Tripel mit 1024x768 schon leichter zu finden als mit 1600x1200. Ich hab mir schon alles genau ausgerechnet: bei genau 19" hat der Monitor eine Diagonale von 48,26cm. Mein Taschenrechner kann das umrechnen, also ist das der exakte Wert. Dadurch, das das Verhältniß zwischen Breite und höhe 4:3 ist, kann man sich mit dem Satz von Phytagoras ausrechnen, das die Breite genau 4/5 der Diagonale beträgt. Die höhe beträgt natürlich 3/4 der Breite, oder 3/5 der Höhe. Daraus kann man sich die Breite und die Höhe ausrechnen: Breite=38,608cm, Höhe=28,956cm. Daraus kann man sich ausrechnen, das es Insgesamt 1485 Löcher in der Breite und 1114 Löcher in der Höhe geben muß (Lochmaske=0,26mm=0,026cm). Allerdings hat mein Monitor laut Anleitung nur einen Sichtbaren Bereich von 34,5cm x 26,0cm (ungenauigkeit: 0,5cm). Da ich das Bild so groß wie den sichtbaren Bereich eingestellt habe, hab ich deshalb nur ca. 1327x1000 Löcher zur Verfügung. Allerdings weiß ich nich, ob das Bild bei 1600x1200 wirklich veschwommen ist, oder ob die Pixel nur einfach so klein sind, das sie vom Auge nicht mehr so gut wahrgenommen werden. Sollte ersteres der Fall sein, stört mich das auch nicht wirklich, weil es mir das Anzi-Aliasing erspart. :-)

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neanderix asdfghjkl „Lochmaske“
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Sorry, aber das ist ausgemachter Schwachfug. Das Bild entsteht nicht auf der Lochmaske, sondern auf dem Glas der CRT.
Die Lochmaske liegt zwischen Elektronenstrahl und Phosphorschicht und dient dazu, ein "übersprechen" der drei Elektronenstrahlen zu verhindern, d.h sie verhindert, dass einer der drei Strahelne einen Phosphorpunkt zum leuchten bringt, der ihm nicht zugeordnet ist (das also beispielsweise der "rote" Strahl einen gruenen oder blauen Punkt aufleuchten laesst.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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Dr. Hook asdfghjkl „Lochmaske“
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Hi,
Noch ein Nachwort gefällig?
Unendlich viele Farben sind auch bei einem TFT-Monitor möglich, da diese in jedem Fall aus der kombinierten Ansteuerung der drei Grundfarben entstehen. Hier gibt es keine bauartbedingten Unterschiede zwischen CRT und TFT.

@Neanderix: Du schreibst: ...dient dazu, ein "übersprechen" der drei Elektronenstrahlen zu verhindern, d.h sie verhindert, dass einer der drei Strahlen einen Phosphorpunkt zum leuchten bringt, der ihm nicht zugeordnet ist (das also beispielsweise der "rote" Strahl einen gruenen oder blauen Punkt aufleuchten laesst.

Das stimmt so nur teilweise. Die Lochmaske wird auch "Schattenmaske" genannt. Da der Elektronenstrahl einen größeren Durchmesser hat als einer der Leuchtpunkte eines Farbtripels, muß der "Überschuß" "abgeschattet" werden. D.h., ein Teil des Elektronenstrahls wird von der Lochmaske abgefangen. Daher die Erwärmung derselben und auch das Entstehen von (geringer) Röntgenstrahlung. Würde der Elektronenstrahl mit seinem gesamten Durchmesser auf der Frontscheibe aufkommen, so wäre er durchaus in der Lage, mehr als nur "seinen" Leuchtpunkt anzuregen. Nämlich die Benachbarten ebenfalls. - Das "teilweise" schrieb ich deswegen, weil ein Elektronenstrahl durchaus bei falscher Einstellung der Farbreinheit auch einen anderen Leuchtpunkt als "seinen" treffen kann. Dies kann dann auch die Lochmaske nicht verhindern und ist auch nicht deren Aufgabe.

mfg

Dr. Hook

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asdfghjkl Dr. Hook „Hi, Noch ein Nachwort gefällig? Unendlich viele Farben sind auch bei einem...“
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"Unendlich viele Farben sind auch bei einem TFT-Monitor möglich, da diese in jedem Fall aus der kombinierten Ansteuerung der drei Grundfarben entstehen. Hier gibt es keine bauartbedingten Unterschiede zwischen CRT und TFT."

Nein, das stimmt nicht, weil TFT-Monitore einen digitalen Eingang haben. Die Top-Modelle können etwa 16 Millionen Farben anzeigen, die meisten Modelle aber weniger. Ältere Grafikkarten können zwar auch mit 32bit nicht mehr als ca. 16 millionen Farben erzeugen, weil sie für den Nebel 8bit verwenden, weshalb nut noch 24 bit für RGB, also 8bit pro Farbe übrig bleiben, also insgesamt 256^3 Farben. Allerdings haben neue Grafikkarten (ab GeForce4 TI afaik) eine Technologie, wo sie, wenn kein Nebel vorhanden ist 30bit für RGB verwenden können, also 10 bit pro Farbe. Das ergibt dann insgesamt 1024^3 Farben, oder über eine Milliarde.

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Borlander asdfghjkl „ Unendlich viele Farben sind auch bei einem TFT-Monitor möglich, da diese in...“
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weil TFT-Monitore einen digitalen Eingang haben
Daran liegt das nicht, könnte man ja auch Analog ansteueren oder einfach mehr Bits übertragen...

30bit
Sicher das die GF4TI das kann? Dachte bisher das das nur die Matrox Parhelia/P650/P750 schafft?!


CU Borlander
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asdfghjkl Borlander „ Daran liegt das nicht, könnte man ja auch Analog ansteueren oder einfach mehr...“
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Ich hab da wohl was durcheinender gebracht: Ich hab bis auf die Matrox Parhelia nur eine Grafikkarte um 31700€ gefunden, die 30 bit RGB schafft:

http://de.sun.com/promo_db/generated/promo_261.jsp

Allerdings werden wohl auch von NVIDIA und ATI bald Grafikkarten für Normalanwender kommen, die 30-bit RGB unterstützen. Außerdem planen beide Fimren, bald 64 bit Grafikkarten zu veröffentlichen.


Ach ja, wie macht man die Schrift kursiv? Wies fett geht hab ich schon herausgefunden. Wär gut, wenn man das über javascript machne würde oder wenigstens eine Anleitung dazugeben würde.

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Borlander Dr. Hook „Hi, Noch ein Nachwort gefällig? Unendlich viele Farben sind auch bei einem...“
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Unendlich viele Farben sind auch bei einem TFT-Monitor möglich
Nein, weil die Anzahl der Farbabstufungen duch die Anzahl der Transistoren pro Subpixel festgelegt ist um 256 Farbabstufungen (=8Bit) zu erreichen benötigt man auch 8 Transistoren. Vor nicht allzulanger Zeit gab es noch LCDs die nur 18Bit Farben (~262.000) darstellen konnten - vermutlich weil die Herstlleung mit 6 statt 8 Trasnsistoren günstiger ist.

Wenn Du natürlich ausreichend Transistoren hast um Unendlich Farbsbstufungen zu erzielen wäre das zumindest theoretisch möglich - 16.777.216 Farben sollten allerdings auch für den Hausgebrauch reichen...


CU Borlander
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Dr. Hook Borlander „ Nein, weil die Anzahl der Farbabstufungen duch die Anzahl der Transistoren pro...“
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Hi Bor,

hier ist wohl irgendwas durcheinander gekommen.
Mit Subpixel sind sicher die einzelnen Farbpunkte gemeint. Nun, - hier besteht (im Prinzip) jeder Farbpunkt nur aus einem einzigen Transistor und nicht aus 8 oder gar mehr. Es reicht, wenn dieser Transistor, - der im Prinzip eine steuerbare LED ist -, entsprechend angesteuert wird. Und diese Ansteuerung erfolgt in jedem Fall analog. Wieviele Transistoren in der Auswerte- und Ansteuerlogik eingesetzt werden, - ist eine andere Frage.

Bei der Fertigung werden aber, - zumindest bei TFT-Schirmen besserer Qualität -, pro Farbpixel 2 Transistoren eingesetzt. Dies geschieht aus dem Grund, daß sich so Pixelfehler nahezu völlig vermeiden lassen. Die Wahrscheinlichkeit, daß beide Transistoren desselben Farbpixels einem Fertigungsfehler unterliegen, ist nahezu Null.

cu

Dr. Hook

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asdfghjkl Dr. Hook „Hi Bor, hier ist wohl irgendwas durcheinander gekommen. Mit Subpixel sind sicher...“
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Die Ansteuerung das transistors erfolgt vielleicht Analog, aber das bringt auch nicht viel, wenn der Monitor vorher intern digital rechnet bzw. einen Digitalen Eingang hat, der wenoger Farben als die Grafikkarte darstellen kann.

Was die Pixelfehler angeht: Wenn von den 2 Transistoren im Subpixel einer defekt ist, reicht das wohl auch für einen Pixelfehler. Fällt zum Beispiel in einem roten Subpixel ein Transistor wegen eines Produktionsfehlers aus, dann ist das Subpixel nur mehr halb so hell, wodurch sich die Farbe des ganzen Pixels verändern wird.

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