Hallo Leutz,
mal ne Frage am Rande, wie lange kann ein Computer durchschnittlich durchlaufen ohne, das es ihm schadet?
mfg stefan
Hallo Leutz,
mal ne Frage am Rande, wie lange kann ein Computer durchschnittlich durchlaufen ohne, das es ihm schadet?
mfg stefan
kann man so konkret nicht sagen. das hängt eigentlich von der verwendeten hardware, insbesondere den festplatten ab.
wird aber alles schön gekühlt, kann man den eigentlich bis zum nächsten absturz des betriebssystems oder bis zum nächsten stromausfall laufen lassen ;-)
Das kommt darauf an, was Du unter "Computer" verstehst !
Die Tandem (Mainframe) in meiner Firma läuft jetzt seit dem 5.3.2002 ohne Unterbrechung !
Heruntergefahren wird das Teil eigentlich nur, wenn ein Releasewechsel im Betriebssystem ansteht.
ich kenne 486, die seit dem Kauf, noch immer ohne Unterbrechung bei einer namhaften Telekomanbieter ihre Dienste verrichten.. ..letztens haben wir mal einen geöffnet, trotz Klimaraum war da nur ein riesiges Staubnest darin, aber die SCSIs rannten, ob sie wieder anlaufen??
MfG
Gurus
Meiner läuft täglich mindestens 16 Stunden. Aber Dauerlauf schaded auch nix! Hopp oder Top :)
luttyy
Salve und Salut.
Also meine Seti-Rechner (1 Ghz und 2,8 Ghz, machen also viel Hitze :-) laufen Tag und Nacht durch, nur im Sommer mache ich bei großer Hitze kleine Pausen...
Es kommt ganz auf die ardware an, auf die Kühlung und wie intensiv der Computer rechnen muß. So genau kann deine Frage, glaube ich, nicht wirklich beantworten.
Was hast du denn für einen Rechner
Look in my VK
Also die zum jetztigen Zeitpunkt erwerblichen IDE-Festplatten sind für 8 Stunden täglichen Betrieb ausgelegt.
Hi Pharao!
Hab's gerade mal nachgerechnet - fast 92 Jahre MTBF, nicht übel! Was mich dann aber um so mehr wundert, sind die zahlreichen Probleme auf unserem Board "Festplatten prüfen, optimieren, Probleme lösen", auf dem Du ja auch regelmäßig Antworten postest.
Sicher, ein großer Teil dieser Probleme sind nicht Hardwaredefekte, sondern Anwender-Fehler und -Irrtümer - z.B. dass sich einer wundert, dass seine 80GB-HD "nur" 74,5 statt 80 GB hat. Aber sehr oft sind die Platten dann doch defekt, so dass bei mir der Eindruck entsteht, ich müsse jeden Tag damit rechnen, dass mindestens eine meiner beiden IDE-Platten ihren Geist aufgibt. Das dürfte bei derart hohen MTBFs aber doch nicht derart oft vorkommen...?
CU
Olaf
Bei den theoretischen 92 Jahren kommt die Realität natürlich etwas zu kurz. Ist ne Projektion in die Zukunft, bei der Serienfehler nicht vorkommen oder Abstürze oder lausige Software. Die Temperaturen sind selbstredend moderat. Da tritt auch nicht die Putzfrau gegen den laufenden PC. Viele Festplatten, die zur Garantie eingeschickt werden sind nicht kaputt, sondern die LowLevel-Formatierung ist nur widerspenstig, mehrfaches Umformatieren würde die Platten völlig regenerien. Der typischste Fehler auf dem Festplattenbrett ist wohl eine Beschädigung der Partitionstabelle. Selbstredend ist nie ein Backup derselben gemacht worden.
Wir haben hier auch keine repräsentative Stichprobe, sondern ziehen die Problemfälle magnetisch an, weil es Sinn und Zweck ist zu helfen und was über Probleme zu erfahren.
Tilo, zwei Fragen dazu:
- Ist es anzunehmen, dass eine "lausige Software" die Hardware, in diesem Fall die Festplatte beschädigt?
- Was nützt mir ein Backup der Partitionstabelle, bzw. wie kann ich sie wieder zurücksichern?
Ich weiß, dass das Programm 'killmbr' vor dem Löschen des MBR ein Backup desselben anbietet; leider enthält das Programm aber kein Feature zum Zurücksichern des MBR, und ehrlich gesagt: Mein Vertrauen dazu wäre auch nicht das Größte.
Mag ein Vorurteil von mir sein, aber ich würde befürchten, dass durch das Zurückspielen ein MBR, der evtl. noch mit 'fixmbr' zu retten gewesen wäre, endgültig versaut wird. Wenn auf der Platte noch Daten lagern, die mir lieb und teuer sind, würde ich dieses Risiko nicht eingehen wollen. Ist die Platte hingegen leer gewesen, kann man sie eh gleich neu formatieren; dafür braucht man die alte Partitionstabelle nicht.
CU
Olaf
Olaf,
ich poste es doch andauernd und helfen tut es oft und zuverlässig (!), man darf blos nicht die Partitionierung ändern, bzw. muss die Sicherung aktualisieren. Ich weiß erst mal 2 Methoden:
1) Partitionstabellen der ersten Festplatte sichern mit ped.exe, zu finden auf dieser Internetseite (Programmsammlung):
http://home.t-online.de/home/SigiBader/download.html
Das ped.exe-Programm spielt man am besten auf eine Win98 bzw. DOS-Startdiskette auf (soviel Platz ist da noch).
Achtung bei der Reparatur, erst fdisk /mbr (bzw. entsprechendes Tool für WinXP) durchführen, dann die Sicherung aufspielen.
Im MBR werden nur die Einträge der Primären Partitionen gesichert.
Befehl: ped >a:peddos.txt speichert die Festplattenpartitionstabelle.
Wenn man die Rettung braucht, macht man zuerst fdisk /mbr und dann:
Befehl: ped a: peddos.txt schreibt die Partitionstabelle zurück in den Bootsektor.
2) Die 2. Möglichkeit ist einfach die DOS-Version von PTedit einzusetzen. Die angezeigten Tabellen sind zu sichern, etwa mit einem Screenshot unter DOS. Wenn der PC nicht mehr startet oder Partitionen nicht mehr anzeigt, dann wird die Tabelle verändert sein. PTedit zeigt auch die Tabellen einer 2-ten Festplatte (und vermutlich mehr, falls vorhanden) an.
Man kann dann mit dem Editor die Tabelle richtig stellen falls notwendig. Wenn man den Maustreiber von einer Partitionmagic Programmdiskette aufspielt, kann man in der Tabelle mit Maus navigieren. mouse.com und mouse.ini vermute ich.
Download von PTEDIT (DOS)
ftp://ftp.powerquest.com/pub/utilities/
Man startet mit Windows-Startdiskette und schiebt dann die andere Diskette rein, (nur mit PTedit drauf) und tippt ptedit.
3) Zu killmbr habe ich folgende Dokumentation gefunden, aber noch nicht danach verfahren:
http://www.kostis.net/freeware/killmbr.htm
Ich habe übrigens einige DOS-Utilities und Rettungsprogramme auf Startfähige CDROM gebrannt.
Das Problem das bleibt, Logische Partitionen werden so nicht gesichert, aber die werden vermutlich für FAT32 mit Convar PC Inspector File Recovery gefunden oder allgemein mit Linux gpart.
http://www.brzitwa.de/mb/gpart/index-de.html
Wenn man ein ATAPI-Zip-Laufwerk hat, geht unter FAT32 Norton/Iomega Zip-Rescue. Das repariert alle Partitionendaten, auch die für die Logischen Partitionen. Die Norton Utilities reparieren auch Partitionstabellen, wenn man zuvor das Programm Image aufgerufen hat.
Hmmm... seltsam: Die ped.exe war in der Vergangenheit wohl meiner Aufmerksamkeit entgangen ;-)
Danke für Deine ausführliche Antwort!
CU
Olaf
Hallo Olaf19!
Ich sehe gerade ich habe mich ja nur zur Sicherung der Partitionstabelle geäußert. Da waren noch die Fragen:
1) Was nutzt mir diese (Sicherung der Partitionstabelle)?
Na ich bekomme wieder Zugriff auf die Partitionen und kann die Daten auf eine andere Platte rüberschreiben, das geht wirklich praktisch immer, aber man sollte nicht ganze Partitionen hardwarenahe kopieren, dann kopiert man den "Festplattenfehler" gleich mit. Ich habe mal so einen Fehler mit der sektorenweisen Kopiermethode von DriveImage auf eine andere Partition übertragen und da war er lange (musste viel formatieren) nicht wegzukriegen!!
Zumeist ist die Platte trotz der Rettung so unzuverlässig, dass die Sicherung andauernd gebraucht wird. Also führt nichts an killmbr, LowLevel-Format und mehrfachem Umformatieren vorbei, alles andere ist zu riskant und zu nervig.
2)"lausige Software die Hardware beschädigt".
Jein. Beschädigt ist die Logische Struktur der Fesplatte. Das machen Abstürze. Zuerst, ne USV ist auch ganz nützlich. Aber typisch ist ein lausiger Patch von IE oder Norton Internet Security, oder Partitionieren mit Linux und PartitionMagic durcheinander (sind nicht kompatibel)...oder die das QuickTime Update klappt nicht usw.. Es hat auch schon mal Mainboard-Treiber (Chipsatz) bzw. DMA-Treiber gegeben oder problematische Mainboards die zu unzuverlässigem Schreiben der Festplatte führen. Auch das Windows-shotdown-Problem. Windows ist mit schnellen Prozessoren so schnell runtergefahren, dass Festplatten mit 2 MB-Cache nicht alle Daten aus dem Cache zurückschreiben konnten. Die Platten bleiben dann beim Defragmentieren oder ScanDisk hängen und irgendwann starten sie nicht mehr oder Partitionen sind nicht lesbar. Das kann soweit gehen, dass IBM/Hitachi Drive Fitness Center "Defective Devise" ausspuckt, ist aber nichts "defectiv".
mfg Tilo
Zu Punkt 1: Da habe ich missverständlich gefragt. Wenn es einen Weg gibt, die gesicherte Partitionstabelle zurückzuspielen, dann ist das natürlich eine nützliches Feature. 'killmbr' bietet diese Möglichkeit nur leider nicht an, zumindest ist eine solche Funktion nirgendwo dokumentiert. Aber wenn andere Programme das können - um so besser.
Zu Punkt 2: Hier zeigt sich, wie nützlich es ist, immer ein Image vom lauffähigen System griffbereit zu haben - am besten immer gleich inkl. aller Programme.
CU
Olaf
Dito, in der Regel ca 8 Stunden für IDE-HDD. Ist man öfters unterwegs, einfach 2 einbauen und alle 4-6 Stunden wechseln. Pro Platte ein BS je nach Vorliebe. (eine gute Wahl wäre Wxx auf der einen, Linux auf der anderen)
Meine beiden Platten - WD + IBM(a 40GB 5400U/min) 10-12 Stunden täglich - halten bei dieser Handhabung schon über 3 Jahre ohne Knatsch.
Wer es ganz genau wissen will, schaut mal unter http://www.tecchannel.de/hardware/964/2.html=KLICK nach, "Lebensverlängernde Maßnahmen" sind HIER=KLICK zu finden.
cu
NANÜ
Man kommt nicht weit in diesem tecChannel-Artikel, weil dann ein Bezahlfenster auftaucht.
jap, ärgerlich - hatte den Artikel noch gelesen als er noch nicht "verkauft" wurde - man kommt nur bis "Unklare Herstellerangaben"! Bleibt als Alternative Tomshardware=KLICK
cu
NANÜ
Und ich habe mir den Artikel rechtzeitig auf den Computer geladen.
Wenn so zentrale Dinge, wo sie ihre Kompetenz unter Beweise stellen, im Bezahl-Orkus verschwinden, werden sie einfach irrelevant. Die haben doch über ihre Zeitschrift und einiges mehr an Möglichkeiten Einnahmen zu erziehlen.
leider, denn sie sind ja gar nicht so ohne. Das Angebot z.B. von SLOF - (=SuSE Linux Office Server + Buch = 9.90 Euro ist eine außerordentlich gute Offerte!!) - habe ich sofort wahrgenommen.
Die PC-Welt (gleicher Verlag) geht genau denselben (Irr)Weg mit ausdrücklichen Bezug auf Tecchannel und deren Erfahrungen. Abgesehen davon, daß Tecchannel auf einem viel höheren Niveau arbeitet als die Windows-Welt, wird es noch ein böses Erwachen geben.
Einer der Chefredakteure von Tecchannel - arbeitet teilweise auch für den WDR - schimpft wie ein Rohrspatz über diese "Nachäffung" und trauert dem Verlust vieler aktiver Leser (Posting = Reflexion!) nach.
Na denne...............bevor wir in OT verschoben werden
cyl
NANÜ
Also, ein normaler Home-Rechner sollte mindestens 12-16 Stunden täglich aushalten - in der Regel aber mehr.
Ein Server rennt - ohne Stromausfall, Hänger, etc. - locker 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr durch - und das min. 5 Jahre lang.
cm