Servus Leutz.ich wollte mir ne Lüftersteuerung zusammenbasteln, weiss aber nicht was für ein Poti ich nehmen soll.Das Poti sollte zusammen ca 5-6 Watt verkraften und zwar 18 Std. am Tag.So weit ich weiss gehen die doch nur bis 1/4 Watt.Wo soll ich so ein hernehmen.Würde gute Kühlung gegen den Hitzetod bei so ner Belastung helfen?
Danke mal
Mfg Achmed
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Es ist besser, ein normales Poti und ein paar zusätzliche Bauteile (z. B. LM317) zu verwenden - Schaltungen hier, hier und hier.
rill
Wenn ich das 6 Mal bauen müsste um die 12 Kühler in meinem sys zu betreiben, würde dass ja niemals in einen 5 1/2 Zoll Schacht passen..
Gibts da keine anderen Möglichkeiten nur mit Poti?
Mfg Achmed
ich hab letztens in einer ct (glaub ich) eine einfachere Schaltung gesehen, diese schaltung beinhaltete auch einen Schutz vor Lüfterstillstand.
ich versuch das mal rauszusuchen in welcher Ausgabe das war.
Wumpchild
Die kleine effektive (aber sehr simple) Schaltung ist in der CHIP Ausgabe März 2002 auf Seite 206.
die schreiben hier das in der Schaltung logarithmische potis (eins zum schutz vor lüfterstillstand eins zum drehzahl regeln) mit ca. 500 Ohm und 4 Watt (Conrad 4,06 Euro) verwendet werden sollten
die beiden verwendeten potis in der schaltung sind allerdings parallel geschaltet...
parallel bedeutet die Teilströme addieren sich, wenn ich mich jetzt noch richtig erinnere.
Mein Elektrotechnik-Lehrer würde mich wohl am liebsten verklagen... *grinz*
hab dir die Schaltung mal kurz zkizziert...und würde sie auch gern hochladen, aber freenet (mein WEBSpace-Anbieter) macht mal wieder probleme
Wumpchild
Nimm lieber eine Lösung mit Spannungsregeler, so ein poti ist ja ein riesenteil und sauteuer...
LM 317: der kann, passiv gekühlt und TO220-Gehäuse, ca. 1 - 1,5 Ampere ab, da kannste min. 3 Lüfter pro IC dranhängen ....
hih
bis dennePS: LM317 tuts haben Conrad, Völkner, ELV und jeder andere mehr oder weniger darauf ausgelegte Versandhändler, desweiteren kommt jeder bessere E-Laden drann, desweiteren isses Spotbillig und sauzuverlässig ...
Hi,
ja isses denn die Möglichkeit......
Willst Du denn allen Ernstes Hochlastpotis für eine Lüftersteuerung einsetzen? Was für eine Material- und Energieverschwendung!
Also zunächst mal: Es gibt durchaus Potis mit 5 Watt und noch mehr Belastbarkeit. Das sind dann Drahtdrehpotentiometer. Die sind groß, schwer, und teuer. Vom Durchmesser her würden die auch in einen 5¼" Einschub passen. Aber..., sechs in einer Reihe? Da müßte ich erst die genauen Abmessungen raussuchen. Doch das nur zur Theorie.
Ein ¼ Watt Poti hält auch bei Kühlung durch Luft oder Wasser die Belastung nicht aus. Da müßte man schon flüssigen Stickstoff einsetzen. *LOL*
Was die anderen Lösungen angeht: Da hat rill ganze Arbeit geleistet!
Da sind eine Menge guter Vorschläge dabei. Wenn auch die Zeichnungen teilweise im Suff erstellt wurden. *BG* Annihilator hätte an den Schaltungen seine helle Freude.
Aber wieso willst Du sechs unabhängig voneinander arbeitende Steuerungen? Reicht denn da nicht eine? Ansonsten würde das platzmäßig trotzdem gehen. Wer sagt denn, daß die gesamte Elektronik auf der Frontplatte liegen muß? Nach hinten bekommst Du ohne Weiteres
eine Europakarte (160x100mm) unter. Darauf ist Platz zum Liegen. Etwas Bastelarbeit ist natürlich erforderlich.
Du beste Lösung ist m.E. eine Pulsbreitensteuerung. Die arbeitet nahezu verlustlos und setzt keine überschüssige Leistung in Wärme um.
Habe die Schaltung von Wumpchild nicht gesehen, - aber vielleicht ist es eine Solche. Ansonsten würde ich auf eine der abgebildeten Schaltungen zurückgreifen. Da war auch eine für Hochlastbetrieb, - also für mehrere Lüfter -, dabei.
mfg
Dr. Hook
Danke, ich werd sehen was sich tun lässt.ein Paar LM317 müsste ich noch haben.Der Lötkolben wird grade heiss..Das ganze kommt dasn auf ne Lochrasterplatine.Wenn das mein Technicklehrer sieht, tötet er mich :-)
Mfg Achmed
Ich lese das jetzt erst und Achmed hat wohl schon fertiggelötet. Auch die verlinkten Schaltungvorschläge habe ich nur überflogen. Ich schreibe einfach mal ein paar grundsätzliche Dinge; wer so was kennt braucht es na nicht lesen.
Einer Sache kann ich nur beipflichten, anständige Potis sind inzwischen unverschämt teuer.
Lösung mit festen Widerständen
Die billigste Lösung sind natürlich Vorwiderstände. Die wählt man groß genug und schaltet etliche parallel. Oder: Es gibt auch Hochlastwiderstände mit mehreren Anschlüssen in die sozusagen mehrere Werte eingebaut sind.
Im Conrad-Katalog sehe ich auf S.1076 oben links ein 10 Watt-Exemplar mit den Werten 80 40 20 10 Ohm für 3,45 Euro. Man könnte mit einem Umschalter arbeiten, aber der kostet auch noch mal Geld.
Exkurs, ein Rechenexempel für Leute, die von Berechnung Null Peilung haben:
Ihr müsst den Widerstand des Lüfters ausrechnen, unbedingt! Dazu berechnet man zuerst wie viel Strom der Lüfter zieht, wenn er direkt angeschlossen ist. Der Lüfter ist für 12 Volt ausgelegt und hat meinetwegen 3 Watt. Dann ist 3 durch 12 zu teilen = 0,25 Ampere. Der Widerstand nach dem Ohm'schen Gesetz ist 12 Volt geteilt durch 0,25 Ampere, also 48 Ohm. Dieser Widerstand ist die zentrale wichtige Zahl.
Würde man den Lüfter mit 48 Ohm in Serie mit einem Vorwiderstand mit 48 Ohm (47 ist ein gebräuchlicher Wert) schalten, so würde sich die Spannung am Lüfter halbieren und nach dem Ohm'schen Gesetz auch die Stromstärke. Die Formel für die elektrische Leistung (und damit die Lüfterleistung): Leistung ist Spannung mal Stromstärke. Wenn von beidem nur noch die Hälfte da ist und es wird multipliziert, so kommt in dem Fall am Lüfter nur noch ein Viertel Leistung an (0,5 x 0,5 = 0,25). Wenn der Vorwiderstand so groß ist, wie der Lüfterwiderstand, gibt sich der Lüfter nahezu „scheintot“.
Den Mehrfachwiderstand den ich oben erwähnt habe würde ich folgendermaßen beschalten: Als Basiswiderstand würde ich den 20 Ohm-Wert nehmen. Der kann allein dastehen oder wahlweise würde ich einen der drei anderen Werte parallel schalten.
Ich denke der vorangegangene Absatz zeigt, wie man – wenn der Widerstand des Lüfters errechnet ist – den Wert für den Vorwiderstand abschätzen kann.
Zu den Reglungen mit Spannungsreglerchips:
Die meisten Schaltungen sind ziemlich kompliziert und leisten noch nicht einmal Pulsweitenmodulation („leistungslose“ Regelung), der Chip bräuchte also einen Kühlkörper.
Ich habe eine extrem einfache Schaltung in Don Lancaster´s CMOS-Kochbuch gefunden, viel einfacher als Schaltungen mit dem 555-Timer-IC. Das blöde ist, ich habe keinen Scanner und kein Zeichengerät für den PC. Außerdem wäre das Copyright zu beachten. Aber ich mache mal ein paar Angaben dazu.
Die Schaltung befindet sich auf den Seiten 4-22, 4-23. Es geht um die Regelung einer Helm-Lampe (für Bergleute usw.), aber die Daten passen gut auf einen PC-Lüfter.
Dimensioniert für 12 Volt, 1 Ampere Transistor MJE 700 o.ä. IC 4025 A (3 NOR-Gatter), zwei Universaldioden, 1x 47nF, Poti.
Ich habe noch zufällig einen Link gefunden. Es gibt da ein Zip-Datei zur Drehzahlsteuerung: http://www.smial.prima.de/computer.html
Hey Tilo! Danke für die Nachschulung.Mal was anderes, umd diese Zeit in der du Postings schreibst, schläft man normal.Bist du Auserirdischer oder Schichtarbeiter im Benz???
Mfg Achmed
Ich habe ein paar Nächte mit defekten Festplatten rumgemacht und das DSL-Modem hatte falsche Firmware drauf. Ich muss erst mal wieder in Tritt kommen. Und eine gute Tat beruhigt.
Achso
