Hallo Leute,
habe seit kurzem ein Problem.Der Rechner geht nach dem Hochfahren oder teilweise auch schon währenddessen einfach aus.
Prozessorlüfter läuft.Netzteil ist getauscht.Schalter ist OK.Alle Karten raus.Alle Steckkontakte gecheckt.Nix neu installiert.Nu weiß ich nicht mehr weiter. Hat vielleicht einer ne Idee ??
(Pentium II 400 Mhz; ATX ; Windows 98 )
Mfg
Frank
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...hängt evtl. der "ein"taster?
Nein, habe ich abgeklemmt.War genau dasselbe.
Das könnte manchmal (!) ein Softwareproblem sein, also Windowsinstallation oder Treiber. Hinter dem Softwareproblem könnte sich wiederum ein Hardwareproblem verbergen, etwa eine Festplatte, die nicht mehr so zuverlässig ist.
Temperaturproblem ist auch möglich. Bei ausgeschaltetem Rechner vorsichtig prüfen, ob der Prozessorkühlkörper plan sitzt.
Ob das RAM einfach abstürzt, ohne zu piepsen (Bios) weiß ich nicht. Wenn mehrere Streifen drin sind, lohnt es sich mal jeweils einen auszubauen.
Hat die Auslagerungsdatei genug Platz, bzw. wie groß ist Dein RAM-Speicher?
Also der Prozessorkühler sitzt meiner Meinung nach richtig.Ram ist nur ein Speicherriegel drin (64MB).Habe leider keinen zum austauschen.
Softwareproblem ohne das man was verändert hat ?? Nach nem neuen Treiber oder so OK,aber ohne so was glaube ich nicht.Werde es mal mit ner Startdiskette probieren,ob er dann auch ausgeht. Auslagerungsdatei könnt ich noch mal schauen,aber warum sollte er deswegen ausgehen?
>>"Softwareproblem ohne das man was verändert hat ??"
har har japps - Du benutzt doch W98!
Jetzt überleg Dir das nochmal in Ruhe drüber nach, was Du da gesagt hast...
Eine der "Spezialitäten" von W98 IST, ohne zutun mal und dann mal nicht zu funktionieren!
;-)
Ich würde auch auf den CPU-Kühler und auf RAM tippen. Es könnte schon helfen, beide (insbes. den CPU-Kühler!) vorsichtig vom MoBo zu lösen, soweit es geht, die Kotakte zu Putzen und weider einbauen. Bei der Gelegenheit sollte dann aber auch die derzeitige Wärmeleitpaste komplett(!) entfernt und ernuert werden.
...daß man auch mal Dinge verändert, ohne sich dessen bewußt zu sein. Man ist nie gefeit davor, daß von heut auf morgen plötzlich irgendwas nicht mehr läuft, ohne daß man sich irgendeiner "Schuld" bewußt ist. Hab ich sogar am Macintosh erlebt - und das will was heißen :-)
Denn MacOS ist so ziemlich das Stabilste, was es gibt. Trotzdem kannst Du nie die Hand ins Feuer legen, daß das so bleibt. Mein Windows XP erzählt mir z.B. andauernd, es müsse einen Problembericht an Microsoft senden, weil beim letzten Herunterfahren ein schwer wiegender Fehler aufgetreten sei. Also ich weiß von nix...
CU
Olaf
Also der Prozessorkühler sitzt meiner Meinung nach richtig.Ram ist nur ein Speicherriegel drin (64MB).Habe leider keinen zum austauschen.
Softwareproblem ohne das man was verändert hat ?? Nach nem neuen Treiber oder so OK,aber ohne so was glaube ich nicht.Werde es mal mit ner Startdiskette probieren,ob er dann auch ausgeht. Auslagerungsdatei könnt ich noch mal schauen,aber warum sollte er deswegen ausgehen?
Bei einer etwas komplexeren Windows-Installation lädt Windows ca. 120 MB in den RAM-Speicher. Wenn nicht soviel da ist, wird ausgelagert. Wenn irgendwas das Auslagern stört, geht sang- und klanglos plötzlich der Strom aus. Ein einmaliges solches Abstürzen kann schon - wenn man großes Pech hat - die Dateistruktur auf der Festplatte (unterhalb der Betriebssystemebene) zerstören, dass nur noch Low Level Format hilft.
Hallo Tilo,
wie ist es technisch möglich, daß durch Probleme mit der Auslagerungs-Datei die Stromversorung unterbrochen wird? Das lese ich zum ersten Mal.
Bei der Gelegenheit: Zum Thema Auslagerungsdatei war hier schon viel zu lesen in den letzten Wochen und Monaten - nur eine Frage wurde, wenn ich es richtig sehe, noch nie beantwortet: Wozu kauft man sich 512 MB superschnellen Speicher, wenn Windows diesen verschmäht und stattdessen bevorzugt, auf der langsamen Festplatte herumzukratzen?!
Leider habe ich gerade keinen Link parat, aber in der Vergangenheit haben diverse User Fragen gestellt in der Art wie:
"Ich habe 512 MB Speicher und möchte meine Auslagerungsdatei deaktivieren. Wie mache ich das?"
Die Antwort lautete jedes Mal sinngemäß:
"Laß es bleiben, Windows braucht diese Datei um richtig zu funktionieren, egal wie groß der Speicher ist."
Irgendwie frustrierend... vielleicht weißt Du ja eine Erklärung.
Danke und CU
Olaf19
Also ich habe Win98 und 320 MB RAM. Davon sind - aus bestimmten Gründen(probieren usw.) 68 MB RAM-Drive für den Browser-Cache. Ich habe hier ne Menge Programme laufen wie Norton Crash Guard, Norton Internetsecurity, Installationsmonitor. Kurz, Windows lädt direkt beim Start 120 MB in den RAM. Die Auslagerungsdatei bleibt praktisch leer, aber nicht ganz. Also weniger als 1% von fest eingestellten 160 MB. Wenn ich dann weitere Programme starte, wird die Auslagerungsdatei ein wenig - 10-20 MB - gefüllt, obwohl noch sehr viel Platz im RAM ist. Natürlich habe ich alle möglichen Tuningmaßnahmen oder Einstellungen vorgenommen um Windows zur Raison zu bringen, aber mehr geht anscheinend nicht. Immerhin ist der alte 400 MHz-Rechner damit einigermaßen flott. Bei Office und Internet.
Die Tipps gibt es im Nickles Tuning Report oder den Deutschen WinFAQs und an zahllosen Stellen. Die Zeitschrift ct hat irgendwo eingeräumt, dass es in manchen Fällen nicht Sinn macht bei Win98 mehr als 320 MB RAM einzubauen.
Der Strom wird unterbrochen, weil es einen radikalen Absturz gibt. Sozusagen in einer halben Sekunde Strom aus. Habe ich erlebt, reproduzierbar. Wegen zusätzlichem Laufwerksbuchstaben landete die Auslagerungsdatei mal auf einer Partition, wo kein Platz war.
