Mein Rechner, Pentium III,hat sich gestern beim Betrieb aufgehängt, wollte einen Neustart mit STRG/ALT/ENTF durchführen, hat nicht geklappt, auch ein Neustart mit der Restarttaste hat nicht gefruchtet.
Wollte dann den Rechner ausschalten, geht aber nicht mehr aus. Nach Netztrennung ist er immer sofort an, der Monitor bleibt schwarz, die Rechner LED ist auf gelbem Dauerlicht, der Rechner hat also Strom aber sonst tut sich nichts. Und wieder läßt er sich nicht ausschalten ! Wer kann mir weiterhelfen ? Danke vorab !
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Halte die einschalttaste mal längere zeit fest ,was passiert dann ????
Das könnte ernst sein!
Zunächst einmal würde ich ihn ohne eine genaueste Hardware-Sichtkontrolle nicht mehr benutzen. D.h. Gehäuse öffnen, ALLE
Stromanschlüsse der Reihe nach abziehen, kontrollieren, ob die Kontakte noch sauber sind, ggf. abputzen, so gut es eben
geht und wieder zusammen setzen. ALLE Kabel - insbes. die, die Strom führen - kontrollieren, ob irgendwo eines rausgerutscht
ist, das ggf. einen Kurzschluß verursacht haben könnte. Wenn Die ein Multimeter hast, prüfe, ob an den Stromstrippen auch
Spannung anliegt, schwarz, glaube ich, ist +5V, rot +12V, gelb Erde. Oder andersrum, das habe ich nicht mehr genau im Kopf.
Netzteil, wenn möglich, ausbauen. Vor dem Öffnen aber mind. 10 Minuten warten, bis alle Restströme weg sind! OHNE
der Netzstromstecker dran öfnnen, sonst Lebensgefahr! Irgendwo sollte eine kleine Druchbrennsicherung sein, kontrollieren.
Sichtkontrolle der Teile. Sieht irgendwas "angekokelt" aus?
Bei der Gelegenheit Staub entfernen, war SEHR viel davon drin, ist das mögl. der Grund gewesen. Penibel wieder zusammen-
und wieder im Gehäuse einbauen.
Ziehe ALLE Steckkarten raus. Hast Du kurz vor dem Zusammenbruch an dem Rechner gebastelt? Fehlt seitdem eine Schraube,
die nun ggf. irgendwo auf (fies: unter!) dem MoBo liegt und einen Kurzen verursacht? Ist die BIOS-Speicherschutzbatterie in
Ordnung? Dreht sich der CPU-Kühler? Kontrolliere die Steckbrücken für die Bedienungselemente des Gehäuses, z.B. für den
Reset-Taster und den "Ausschalter", vielleicht sind die ein bißchen hochgerutscht. So ganz ohne Steckkarten sollte der
Rechner beim Einschalten das Fehlen eben dieser Karten mit anhaltendem Piepsen anmerken. Passiert das, ist das
MoBo zumindest nicht tot. Hört man nichts und dreht sich auch nichts, aber am Stromstecker vom Netzteil kommt Saft,
Dann versuche als letzte Tat vor dem Neukauf, das MoBo vollkommen auszubauen, eine dicke, große Pappe oder ne
großformatige Fernsehzeitschrift, Zeitung o.dgl. als Isolierung unter die MoBo-Platine legen, Stromstecker rein. Tut sich nichts,
istv wohl der Neukauf Realität geworden. Gibt das MoBo nun Laut, hat es im eingebauten Zustand einen Kurzen gegeben,
kontrolliere das Gehäuse innen genauestens nach vorstehenden Metallteilen (z.B. o.g. verlorengegangene Schraube).
MoBo wieder einbauen. WICHTIG: die Schraube(n), mit der (denen) man das MoBo im Gehäuse fixiert, MÜSSEN auf
beiden Seiten der MoBo-Platine mit einem Kunststoffring zwischen Metall und der Platine isoliert werden! Auch
die Schraube darf keinen "Sombrero" aufhaben, d.h. der Kopf der Schraube darf die Kunststoffringe nicht überragen!
Nochmal ohne Steckkarten, Tastatur etc. unter Spannung setzen. Tut sich was? Falls ja, die Steckkarten der Reihe nach
wieder einbauen, bis alles wieder geht bzw. der Quertreiber gefeunden ist.
