Guten Tag
>>Das ATRAC3-Format ist qualitätsmäßig deutlich besser als MP3 oder OggVorbis, bei gleichzeitig geringerem Speicherplatz.
Das klappte aber auch nur in den Werbebroschüren von Sony, wenn man den ATRAC3plus-Codec benutzte und wenn man mit den FhG-, Quictime oder Xing-Codecs vergleicht. "Ganz fest dran glauben" war dabei aber die wichtigste Komponente, ATRAC3 wohl aber die schwächste.
Nimmt man nur mal die Masslistening-Tests auf Hydrogenaudio.org als Vergleichsmasstab, so bot ATRAC3 weit unterdurchschnittliches, während ATRAC3plus eigentlich auch nur ein Lossy-Codec unter vielen ist, keine erwähnenswerte Marktdurchdringung mehr hat, weil die MD auch nur noch ähnlich den Tonbändern, dem Vinyl, den DAT und Hifi-Videorecordern für Liebhaber interessant ist. (Und eben für mobiles Recording im Consumer-Bereich, Semiprofessionell wäre glaub ich übertrieben).
Die Zahl derer die überhaupt den Connect-Shop, die (Hi-)MD oder Sony vermissen werden, dürfte angesichts des Überangebotes an Wiedergabegeräten für
mp3
ogg
aac, m4a, m4b, AIFF ...
wma
wav
flac
musepack
aacplus
mp3pro
wavepack
ape, mac
CD (Disclady)
...
die ohne DRM, Serial Copy Management System (SCMS), SonicStage, XCP Rootkits, Serienabmahnungen und Sony selbst auskommen, extrem gering sein.
>95% der heutigen MP3-Player kommen an die Klangqualität der Minidisk nicht ran.
Werbelügen werden auch nicht unbedingt durch zigfache Wiederholung waren. Obige Aussage jedenfalls ist daneben, weil es auch unter den MD-Abspielgeräten genug minderwertiges und schlechtklingendes gab. Auch sind Vergleiche nur glaubwürdig, wenn man nicht unbedingt einen MZRH1 (letztes Modell) gegen einen "Chinaböller" für 10 Euro oder den mp3-Stick vom letzten Mickey Maus-Heft antreten läßt. Denn da gewinnt immer der Chinaböller und das Comic-Gimmick. Denn setzt man Leistung in Relation zum Preis und dem Ärger den man sich fast immer mit proprietären und verdongelten Geschäftsmodellen (und Sony) einhandelt.
Gruss