Ich bin bei einem Forenbeitrag bei Heise einem Link zu folgendem Dokument gefolgt:
Fehler bei der mathematischen Modellierung in der Volkswirtschaftslehre
Die Senkung der Produktkosten oder der Lohnkosten kann nach diesem Artikel zu so ziemlich jedem Ergebnis führen; mithin wäre der neoliberale Ansatz (keine Eingriffe, auch nicht zugunsten des Arbeitsmarktes) vollständig unbegründet.
Langsam wird ja deutlich wie fatal es ist, dass der Kanzler und die führenden Leute im Kabinett nicht auf eigenständig und kritisch-denkend erworbene Volkswirtschaftskenntnisse (echte wissenschaftliche Arbeit - nicht Glaubensbekenntnisse oder auswendig gelernt) zurückgreifen können. Die Koryphäen der Volkswirtschaftslehre propagieren ja anscheinend Sachverhalte von denen sie wissen müssen, dass sie falsch sind und dann nehmen sie die Aussagen, die ihrem ganz persönlichen Geldbeutel nicht weh tun, auch wenn das Land dabei den Bach runtergeht.
